In Brandenburg hingegen sind nur 17,2 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt, wie die Auswertung zeigt. Nur in Thüringen ist die Quote noch niedriger.
Deutliche Unterschiede gibt es in Brandenburg jedoch zwischen den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten. An den HAW sind nur rund 12 Prozent der Studienangebote zugangsbeschränkt, an den Universitäten rund 22 Prozent. Für Bachelorstudiengänge (18 Prozent) sind etwas häufiger bestimmte Voraussetzungen gefragt als für Masterstudiengänge (rund 15 Prozent).
Der Anteil der zulassungsbeschränkten Fächer ist den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Im Wintersemester 2018/2019 waren laut dem CHE deutschlandweit noch rund 41 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt. Ein Studiengang gilt als zulassungsbeschränkt, wenn es einen Numerus Clausus (NC), ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung gibt.