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Aus von Filip Jicha beim THW Kiel! Diese Meldung krachte am Montag in die Handball-Bundesliga hinein. Jetzt meldete sich der gefeuerte Trainer auch selbst zu Wort.
„Hallo, liebe THW-Familie, mit schwerem Herzen muss ich Euch allen mitteilen, dass ich ab sofort nicht mehr der Trainer des THW Kiel bin“, beginnt er seine ausführliche Mitteilung auf seinem Instagram-Account. „Ich bin natürlich enttäuscht, dass diese Entscheidung gefallen ist, wie sie jetzt ist. Über das Warum mag man spekulieren, aber ich mache hier einen Punkt.“ Er verrät: „Ich hatte gehofft, dass wir gemeinsam, nach den letzten Jahren wo wir viele Kompromisse machen mussten, mit der neu formierten Mannschaft, an der wir seit mehr als zwei Jahren intensiv arbeiten und den aus den langen Verletzungen zurückkehrenden Spielern den THW in der kommenden Saison wieder nach vorne bringen. So war der Plan. Dem ist nun nicht so und ich akzeptiere es.“
Foto: BILD
Acht Jahre war er Spieler, weitere acht Jahre Trainer beim Rekordmeister. Jicha schreibt weiter: „Meiner Familie und mir ist es wichtig, Euch allen in der Ostseehalle Tschüss zu sagen und sich von dem Ort Kiel zu verabschieden. Der THW war 16 Jahre mein, unser Verein und wird es im Herzen immer bleiben. Kiel ist für uns eine Heimat geworden und die Menschen sind uns ans Herz gewachsen. Ich gehe nach 16 Jahren mit 33 Titeln, die ich mit Euch, für Euch in die Höhe recken durfte. Als erfolgreichstes Zebra aller Zeiten – davon konnte ich niemals träumen und ich bin sehr dankbar dafür. Ich wünsche dem THW Kiel für die Zukunft alles Gute. Immer!“
Filip Jicha äußert sich zur Zukunft nach dem THW Kiel
Dann richtet er sich an seine Mannschaft: „Danke Euch, dass ihr immer alles geben wolltet. Mal ist es uns gelungen, mal nicht, das ist das Schöne am Handball. Danke für die unzähligen Ansprachen, die ich/wir für Euch vorbereiten durften. Bleibt gesund, Jungs! Und habt Spaß, sich mit anderen zu messen, habt Spaß an dem Anspruch, heute besser zu sein als gestern. Ich wünsche Euch alles Gute und maximalen Erfolg und jedem eine persönliche Entwicklung.“ Zum Abschluss teilt er noch mit: „Ich werde in der nächsten Zeit versuchen, Kraft zu tanken, mich von diesem Verein und Umfeld emotional zu trennen, zu heilen. Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber ich werde die Zeit nutzen, mich weiterbilden und mich auf neue Aufgaben vorbereiten. Ich freue mich! Vielen Dank für unvergessliche 16 Jahre mit Euch!“
Ex-Kieler Börge Lund (47), aktuell Trainer in Elverum, soll sein Nachfolger beim THW Kiel werden.
