Das Frankreichfest ist für viele Menschen in Düsseldorf – und darüber hinaus – ein fester Termin im Kalender. Vom 3. bis 5. Juli ist es nun wieder so weit, dann verwandelt sich Düsseldorf wie jedes Jahr in Klein-Paris. Dann stehen wieder Kultur, Kulinarik und Musik unseres westlichen Nachbarlandes auf dem Programm. Aber nicht nur.

Denn neben dem Frankreichfest, das dieses Jahr in seiner 24. Ausgabe stattfindet, gibt es ja auch noch die „Tour de Düsseldorf“, die dieses Jahr in ihre 23. Runde geht. Dieses Event findet am 4. und 5. Juli statt, verteilt sich also auf den Samstag und Sonntag. Während am 4. Juli die Tour selbst ansteht, dreht sich am 5. Juli dann alles um die Siegerehrung.

Dann treffen sich wieder Liebhaber klassischer Autos und fahren gemeinsam eine rund 120 Kilometer lange Route in und um Düsseldorf mit vielen Zwischenstopps. Teilnehmen können Autofahrer mit ihren französischen Automobilen bis zum Baujahr 1989. Es ist das größte derartige Treffen deutschlandweit.

Strecke und Stationen – die Infos für Samstag, 4. Juli

Start und Ziel der Tour de Düsseldorf am Samstag, 4. Juli, die zahlreiche Aufgaben und Rätsel beinhaltet, ist der Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt. Zunächst findet dort die Anmeldung, der sogenannte Check-in, statt. Dafür ist ein Zeitfenster von 8.15 bis 10 Uhr angesetzt. Zwischen 10 und 11 Uhr wiederum geht es dann los – dann starten die Oldtimer. Die erste Station befindet sich beim Schloss Linnep in Ratingen, wo die Teilnehmenden zwischen 11 und 12.30 Uhr einen Stopp bei einer Getränkestation einlegen. Von dort aus geht die Fahrt dann über den Rhein gen Krefeld weiter: Von etwa 12 bis 14.30 Uhr finden sich die Teilnehmenden an der Galopprennbahn in Krefeld für eine Mittagsstation ein. Dort finden die Fahrer dann zwischen 13 und 16 Uhr auch eine Fotostation vor einem Oldtimer-Doppeldecker-Bus.

Weiter geht das Programm. Zwischen 14 und 16 Uhr führt die Fahrt über den Hülser Berg zum Obsthof Unterweiden in Tönisvorst, wo sich eine Stempelstation befindet – schließlich will die Teilnahme ja auch ordentlich dokumentiert werden. Von dort aus führt die Route weiter zur Getränkestation im Rheinriff auf dem Areal Böhler an der Stadtgrenze zwischen Düsseldorf und Meerbusch, dieser Teil der Route ist für etwa 14.45 bis 17 Uhr angesetzt. Als Letztes steht dann die Rückkehr mit den Oldtimern zum Burgplatz an.

Siegerehrung und Aufenthalt in der Classic Remise am Sonntag, 5. Juli

Am Sonntag geht es entspannter zu – dann treffen sich alle Teilnehmenden der Tour de Düsseldorf in der Classic Remise für einen französischen Imbiss. Nach einem Besuch dort folgt die Siegerehrung, die allerdings auf dem Burgplatz in der Altstadt stattfindet. Dort werden dann unter anderem die erfolgreichste Bewältigung der Rallye, das schönste Auto, das älteste Fahrzeug und die weiteste Anreise ausgezeichnet, zudem das beste Outfit der Fahrer sowie die originellste Fahrzeuggeschichte. Und so sieht der Zeitplan aus: Von 10 bis 12 Uhr Treffen in der Classic Remise Düsseldorf, gegen 13.30 Uhr dann die Preisverleihung auf dem Burgplatz. Die Tour de Düsseldorf endet schließlich für dieses Jahr gegen 14.30 Uhr.

Welche Autos sind mit dabei?

Die optischen Highlights der Tour de Düsseldorf sind wohl klar die seltenen Oldtimer. Darunter sind Klassiker aus den 1920er- und 30er-Jahren, aber auch aus späteren Zeiten (1950er bis 70er Jahre und teilweise 80er). Mit dabei sind alleine über 20 Citroën DS, auch genannt „die Göttin“ – aber eben nicht nur. Hier eine weitere Auswahl schöner Fahrzeuge: Peugeot 190 S Torpedo (Baujahr 1928), Citroën 2 CV (Baujahr 1956), Facel Vega HK 500 (Baujahr 1959), Simca Aronde Ranch Combi (Baujahr 1962), Renault Alpine A 110 (Baujahr 1976) oder aber ein Citroën DS 19 Cabrio (Baujahr 1967).

Da der französische Autohersteller DS in diesem Jahr als offizieller Partner der Tour de Düsseldorf fungiert, wird das neueste Spitzenmodell des Konzerns, eine DS N°8, die Tour anführen – übrigens ein Elektroauto, das nahezu vollständig in Europa hergestellt wird.