TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Ob die Wunden des Nichtaufstiegs bei allen verbliebenen Spielern verheilt sind? Am Mittwoch (14 Uhr) startet Lok Leipzig, der Regionalliga-Meister der letzten Saison, in die Vorbereitung. Mit einem neuen Trainer (Torsten Ziegner für Jochen Seitz) und einer Mannschaft, die zehn Abgänge verkraften muss.

Noch wurde kein Neuzugang offiziell verkündet. Allerdings gibt es trotzdem ein nahezu neues Gesicht im Team. Denn der Vertrag von Jan-Philipp Stein wurde bis 2027 verlängert. Ein Spieler, den man lange nicht auf dem Platz sah. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Dezember im Training eine schwere Verletzung im rechten Knie (u. a. Meniskusriss) zugezogen und konnte fortan nicht mehr zum Einsatz kommen. Doch der Klub stand zu ihm und hielt mit der Vertragsverlängerung sein Versprechen, ihm den Rücken freizuhalten. Toni Wachsmuth, Geschäftsführer Sport: „Steini hat in den Spielen vor seiner Verletzung sehr gute und konstante Leistungen gezeigt. Wir hoffen, dass er im Laufe der Vorbereitung wieder voll einsatzfähig und somit ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft sein wird.“ Zumal mit Lukas Wilton und Filip Kusic aktuell nur zwei weitere Innenverteidiger unter Vertrag stehen.

Lok Leipzig gibt Jan-Philipp Stein neuen Vertrag

Stein, den Seitz im letzten Jahr aus Aschaffenburg holte, sagt: „Ich freue mich riesig über die Vertragsverlängerung und das Vertrauen, das mir der Verein entgegenbringt. Nach meiner Verletzung und der dadurch verpassten Rückrunde arbeite ich in der Vorbereitung hart daran, wieder bei 100 Prozent zu sein. Ich möchte in der neuen Saison voll angreifen und gemeinsam mit dem Team erneut alles auf dem Platz lassen.“ Noch wird er sich aber etwas gedulden müssen, um das komplette Mannschaftstraining absolvieren zu können.

Mindestens sechs Probespieler werden am Mittwoch erwartet. Ein Teil davon wird sicher in den ersten Testspielen in Droyßig (Freitag) und Zwenkau (Samstag) zum Einsatz kommen.