Das Justizministerium hatte bereits in der vergangenen Woche darüber informiert, dass es im Zusammenhang mit dem mutmaßlich geplanten Anschlag auf das Event vor dem Weißen Haus am 14. Juni fünf andere Verdächtige ins Visier genommen habe. Auch sie werden unter anderem der Verschwörung zum Mord beschuldigt. Der Vorwurf: Die Männer sollen es auch auf das Leben von Regierungsmitgliedern abgesehen haben.

Die Verdächtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Kampfsportevent einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten Scharfschützen demnach „hochrangige Ziele“ in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden seien bereits am 10. Juni auf eine „potenzielle Bedrohung“ für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb FBI-Chef Kash Patel vergangene Woche auf der Plattform X. Letztlich sei der geplante Anschlag durch Festnahmen verhindert worden.

Tucker Carlson will Republikaner nicht mehr unterstützen

Der rechte Podcaster Tucker Carlson will die Republikanische Partei in den USA künftig nicht länger unterstützen. „Ich bin raus. Und wenn ich raus bin, dann sind es wohl auch viele andere“, erklärte er in seinem Podcast in Bezug auf die Zwischenwahlen im November.

Tucker Carlson auf einer Wahlkampfveranstaltung für Donald Trump (Archivbild): Er ist der nächste Trump-Unterstützer, der mit den Republikanern bricht.Vergrößern des BildesTucker Carlson auf einer Wahlkampfveranstaltung für Donald Trump (Archivbild): Er will die Republikaner nicht mehr unterstützen. (Quelle: IMAGO/John Angelillo/imago-images-bilder)

Carlson war lange Zeit großer Verfechter der Republikaner, vor allem als Gesicht beim Fernsehsender Fox News, wo er 2023 entlassen wurde. Als Podcaster mit großem Publikum warb er zunächst weiter für die Partei und insbesondere Donald Trump, den er im vergangenen Präsidentschaftswahlkampf unterstützte. Mit Beginn des Iran-Kriegs änderte sich Carlsons Haltung allerdings.

Er kritisierte, Trump habe die Öffentlichkeit „in die Irre geführt“. Die Partei vertrete ihre eigenen Wähler, Bürger und ihre Nation nicht mehr. „Sie treffen Entscheidungen auf der Grundlage anderer Kriterien: Was ist das Beste für dieses Unternehmen, was ist das Beste für Israel, was ist das Beste für unsere Geber?“ Er habe die Partei 35 Jahre lang verteidigt, aber das gehe zu weit. Ergänzend fügte er hinzu, er werde auch die Demokratische Partei nicht unterstützen.

Trump wirft Europäern mangelnde Unterstützung vor

Kurz vor einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Washington hat US-Präsident Trump mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Die USA hätten über Jahre enorme Summen für den Schutz Europas ausgegeben, sagte Trump im Weißen Haus. Als Washington selbst Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner jedoch nicht für die Vereinigten Staaten da gewesen. Dabei nahm er besonders drei Partner ins Visier – darunter auch Deutschland.

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