Iran: Raketen nicht Teil unserer Vereinbarung

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat erklärt, dass die iranischen Raketen nicht Bestandteil der Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit den Vereinigten Staaten seien. Dies geht aus einem von dem staatlichen Sender Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB) veröffentlichten Video hervor.

„Die Frage unserer Raketen ist nicht Gegenstand des MoU und wird es auch niemals sein“, sagte Pezeshkian während einer Pressekonferenz in Pakistan. Zugleich verteidigte er das iranische Raketenprogramm als unverzichtbaren Bestandteil der nationalen Verteidigung. „Wenn wir nicht über die Raketen verfügten, die wir zu unserer Verteidigung einsetzen, hätten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran verwüstet“, erklärte er.

Rubio: „Kein Land darf Maut für Wasserstraßen erheben“

Kein Land darf nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio Mautgebühren für die Durchfahrt der Straße von Hormus erheben. „Es handelt sich um eine internationale Wasserstraße“, betonte Rubio bei seiner Ankunft in Abu Dhabi am Dienstag. „Kein Land darf auf einer internationalen Wasserstraße Mautgebühren oder Abgaben erheben. Das ist geltendes Völkerrecht“, fügte er hinzu. „Ich glaube nicht, dass wir hier in dieser Hinsicht irgendjemanden überzeugen müssen. Ich denke, alle Länder in dieser Region würden uns zustimmen“, sagte Rubio weiter.

Der US-Außenminister hat am Dienstag eine Reise in vier Golfstaaten begonnen. Seinem Ministerium zufolge stattet er bis Donnerstag den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait sowie Bahrain einen Besuch ab. Rubio wolle mit den Staaten „die Absichtserklärung mit dem Iran, die Bemühungen um die Gewährleistung eines uneingeschränkten und sicheren Transits durch die Straße von Hormus sowie die Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Region“ erörtern, hieß es demnach.

Delegationen aus Washington und Teheran hatten am Sonntag und Montag in einem Luxushotel auf dem Berg Bürgenstock in den Schweizer Alpen Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung zum Iran-Krieg geführt. Beide Seiten einigten sich auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region. Dieser soll nach Angaben der als Vermittler agierenden Staaten Katar und Pakistan binnen 60 Tagen zu einer endgültigen Vereinbarung führen. Zudem sei vereinbart worden, einen Konfliktlösungsstab für den Libanon sowie einen Kommunikationskanal für die Straße von Hormus einzurichten, teilten die Vermittler mit.

„Echter Alien-Kram“: US-Pilot sieht seltsame Drohnenformation über Iran

Nach dem Abschuss seines F-15-Jets schildert ein US-Pilot ein beunruhigendes Bild. Irans Drohnen sollen sich wie ein einziger Organismus durch die Luft bewegt haben. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Immer mehr Schiffe passieren Straße von Hormus

Der Frachtverkehr durch die Straße von Hormus hat nach Angaben des auf die Analyse von Schifffahrtsdaten spezialisierten Unternehmens Kpler den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar erreicht. Am Montag passierten demnach mindestens 36 Frachtschiffe die Meerenge. Dies entspricht knapp einem Drittel der vor dem Krieg üblichen rund 120 täglichen Fahrten durch die Seestraße, über die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasexporte abgewickelt wird.