40 Grad und tropische Nächte

Gesundheitsamt gibt Tipps bei extremer Hitze in der Städteregion

24.06.2026 – 13:06 UhrLesedauer: 2 Min.

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Thermometer und Wasserglas (Symbolbild): Hitzewarnung – Gesundheitsamt rät zu Trinken und kühlen Räumen. (Quelle: IMAGO)

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Bis zu 40 Grad und tropische Nächte: Das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen gibt Tipps zum Schutz vor den hohen Temperaturen.

Der Deutsche Wetterdienst hat für die StädteRegion Aachen für Mittwoch, 24. Juni, und die kommenden Tage vor extremer Hitze gewarnt. Nach Angaben der Städteregion werden Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad erwartet. In den Nächten sollen die Werte zudem nicht unter 20 Grad sinken. Man spricht dabei von sogenannten Tropennächten.

Das Gesundheitsamt der Städteregion Aachen hat deshalb Hitzeschutzempfehlungen veröffentlicht. Besonders wichtig sei es, regelmäßig und ausreichend zu trinken. Empfohlen werden Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen. Auch leichte, wasserreiche Speisen wie Obst und Gemüsesalate könnten den Körper bei hohen Temperaturen entlasten.

Fenster tagsüber geschlossen lassen

Für kostenlosen Zugang zu Trinkwasser verweist die Städteregion auf den Wasserspender im Hauptverwaltungsgebäude an der Zollernstraße 10 in Aachen. Dort können Bürgerinnen und Bürger eigene Flaschen auffüllen.

Damit sich Wohnungen weniger aufheizen, empfiehlt das Gesundheitsamt, früh morgens oder nachts zu lüften. Tagsüber sollten Fenster möglichst geschlossen und Räume abgedunkelt werden. Unnötige Elektrogeräte sollten ausgeschaltet bleiben.

Zum Schutz vor der Sonne rät das Gesundheitsamt zu Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, UV-Schutzkleidung, Sonnenbrille und Kopfbedeckung. Julia Körmendy, Leiterin der Arbeitsgruppe Kommunales Gesundheitsmanagement und Prävention, erklärt, luftige langärmelige Kleidung schütze sowohl vor Sonne als auch vor Mücken. Gerade bei feuchter Hitze seien die Insekten besonders aktiv.

Ältere Menschen, Wohnungslose und Kinder gefährdet

Besonders gefährdet sind laut Gesundheitsamt ältere Menschen, Kinder, gesundheitlich beeinträchtigte Personen, wohnungslose Menschen sowie Beschäftigte im Freien. Die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Corinna Bank, ruft dazu auf, auf Nachbarn und andere Betroffene zu achten und bei Bedarf Hilfe anzubieten.

Zudem weist die Behörde darauf hin, dass manche Medikamente bei hohen Temperaturen ihre Wirksamkeit verlieren können. Betroffene sollten die Hitzeverträglichkeit ihrer Arzneimittel prüfen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.