Verdi Gewerkschafts Mitglieder gehen mit rot weissen Fahnen und Plakaten Transparenten auf die Strasse

AUDIO: NDR 90,3 Aktuell (7 Min)

Stand: 24.06.2026 18:50 Uhr

Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte von Hamburger Supermärkten und Discountern für Donnerstag und Freitag zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Ketten Kaufland, Netto, Rewe und Penny. Am Donnerstag sollen zudem Famila-Märkte bestreikt werden

„Wir rechnen mit Verzögerungen an den Kassen, Störungen bei der Warenverräumung – also auch leeren Regalen – und dünn oder gar nicht besetzten Frischetheken“, sagte eine ver.di-Sprecherin am Mittwoch. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen im Einzelhandel.

Ver.di fordert sieben Prozent mehr Geld

Ver.di fordert sieben Prozent mehr Geld und einen einjährigen Vertrag. Die Arbeitnehmerseite, der Handelsverband Nord, bietet in zwei Stufen insgesamt 3,5 Prozent mehr Entgelt bei zwei Jahren Laufzeit. Die Verhandlungen sollen der Gewerkschaft zufolge am 9. Juli fortgesetzt werden.

Ver.di hatte erst im Mai und Anfang Juni unter anderem Mitarbeitende von H&M, Zara, Primark, Ikea, Metro und Rewe zum Arbeitskampf aufgerufen. Laut der Gewerkschaft gibt es 90.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Hamburger Einzelhandel.

Fahne der Gewerkschaft Ver.di (Symbolbild).

Die Gewerkschaft fordert unter anderem sieben Prozent mehr Lohn – oder mindestens 225 Euro mehr.

In einigen Hamburger Geschäften wird heute gestreikt.

Die Gewerkschaft ver.di hatte unter anderem Mitarbeiter von H&M, Zara, Primark, Ikea, Metro und Rewe zum Arbeitskampf aufgerufen.