
Stand: 25.06.2026 07:25 Uhr
Nach dem Insolvenzantrag der Leine-Volkshochschule Laatzen (Region Hannover) kommt Kritik an der Stadt von der Gewerkschaft ver.di.
Nach Angaben der Gewerkschaft wären 540.000 Euro zur Rettung der Volkshochschule nötig gewesen. Diese Summe hätte die Stadt auch aufbringen können, behauptet ver.di. Aus dem Bereich der Ganztagsbetreuung seien noch Gelder übrig. Der Rat habe sich aber mehrheitlich gegen die Rettung entschieden. Damit fielen 30 Arbeitsplätze weg und für Laatzen bedeute das einen tiefen Einschnitt in die Bildungslandschaft.
Stadtrat stoppte Gelder für VHS im Mai
Bereits Ende Mai hatte der Stadtrat beschlossen, der Einrichtung keine weiteren Gelder zur Verfügung zu stellen. Hintergrund war damals laut Stadt, dass die Einnahmeverluste im Integrationsbereich wegen bundespolitischer Entscheidungen nicht kompensiert werden könnten. Ab diesem Jahr hätte die VHS demnach rund 40 Prozent weniger Umsatz gehabt. Die Volkshochschule hatte daraufhin vergangene Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Bis darüber entschieden ist, werden Kurse ohne Anmeldung aus dem Programm gestrichen. Bevorstehende Prüfungen sollen laut VHS noch abgehalten oder an eine andere Einrichtung abgegeben werden, hieß es von der Stadt.
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Ein Beispiel aus Hannover zeigt, wie sehr Betroffene unter den neuen Regelungen leiden und die Integration erschwert wird.

3 Min
Dort arbeitet Claudia Lühmann. Der offene und inklusive Lerntreff wird aber nur noch bis Ende des Jahres vom Bund gefördert.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 25.06.2026 | 06:30 Uhr
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