Immer wieder kämpft Maria Yeritsyan gegen die Tränen an, muss kurze Pausen machen, bevor sie weiterspricht. Es sind zu viele Emotionen, die hochkommen, wenn sie an die vergangenen Monate denkt. Ihr Verein, mit dem sie hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt, heißt „Hauptsache glücklich“. Doch von ihrem eigenen Wohlbefinden ist die 35-Jährige aktuell weit entfernt. Gesundheitliche Probleme inklusive Zusammenbrüchen und Klinik-Aufenthalten haben dazu geführt, dass ein Neusser Projekt, das zuletzt bundesweit Aufsehen erregte, gestoppt werden musste. „Ich schäme mich, es öffentlich zu machen“, sagt Maria Yeritsyan.