WM-Fahrer Jamie Leweling lässt seine Zukunft beim VfB Stuttgart über diesen Sommer hinaus offen.
„Man kann nie irgendetwas ausschließen und ich würde jetzt nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent bleibe. Ich würde aber auch nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent wechsle. Mein Fokus liegt jetzt auf der WM, danach kann man weiterschauen“, sagte der 25-Jährige am Dienstag im Rahmen der DFB-Pressekonferenz.
Um Leweling rankten sich schon vor der Endrunde in Kanada, den USA und Mexiko immer wieder Abwanderungsgerüchte. Unter anderem die Premier-League-Klubs AFC Bournemouth und FC Everton sowie die AS Rom aus der italienischen Serie A wurden als potenzielle Abnehmer gehandelt.
Der VfB Stuttgart ist angeblich bei einer Ablösesumme von 50 Millionen Euro gesprächsbereit.
„Man sollte nie etwas ausschließen, vor allem im Fußball nicht“, betonte Leweling. „Es kann schnell gehen. Aber jetzt kommt der Klassiker von mir: Ich fühle mich wohl in Stuttgart, wir spielen Champions League und ich habe da ein gutes Standing.“
Leweling, der bei der WM im DFB-Team bislang nur Einwechselspieler ist, war 2023 zunächst auf Leihbasis von Union Berlin zum VfB gewechselt. Ein Jahr später verpflichteten ihn die Schwaben dann für kolportierte sechs Millionen Euro fest.
Im Trikot mit dem roten Brustring steht der Offensivakteur inzwischen bei 125 Pflichtspielen, in denen ihm 20 Tore und 22 Vorlagen gelangen.
VfB Stuttgart rechnet mit Angeboten für die WM-Stars
Neben Leweling könnten auch weitere WM-Stars den VfB Stuttgart in diesem Sommer verlassen.
Die Verantwortlichen rechnen laut „kicker“ auch mit möglichen Offerten für die deutschen Auswahlspieler Angelo Stiller und Deniz Undav sowie für Ermedin Demirovic (Bosnien-Herzegowina) und Bilal El Khannouss (Marokko).
Besonders aus der Premier League seien Vorstöße auch spät im Transferfenster noch denkbar, heißt es. Aus diesem Grund drücke der VfB bei anderen Transfer-Entscheidungen aktuell aktiv auf die Bremse.