Geplante Baumaßnahme

Adenauerallee wird bald bis Ende des Jahres gesperrt

25.06.2026 – 09:44 UhrLesedauer: 2 Min.

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Bauarbeiten-Schild (Symbolbild): Auf der Adenauerallee kommt es ab Mitte Juli zu Einschränkungen. (Quelle: Stefan Sauer)

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Auf der Adenauerallee starten am 20. Juli umfangreiche Bauarbeiten. Bis Jahresende bleibt ein Abschnitt voll gesperrt. Ein Aachener Hotelier fordert eine Verschiebung.

Die Regionetz erneuert ab dem 20. Juli 2026 den Kanal sowie Versorgungsleitungen auf der Adenauerallee in Aachen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Branderhofer Weg und Erzbergerallee. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Während der Bauzeit bleibt die Straße in diesem Bereich für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt.

Nach Angaben von Stadt Aachen und Regionetz ist die Vollsperrung notwendig, um die Arbeiten möglichst zügig abzuschließen und die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten. Für den Verkehr werden offizielle Umleitungsstrecken eingerichtet.

Wegen Reit-WM: Hotelier kritisiert Zeitpunkt der Bauarbeiten

Kritik an dem Zeitpunkt der Bauarbeiten kommt von Hotelier Wolfgang Winkler, der das Hotel Superior am Brander Hof betreibt. Er ist zugleich Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Aachen. Mit Blick auf die Reit-Weltmeisterschaft, die vom 11. bis 23. August in Aachen stattfindet, fordert er gegenüber der „Aachener Zeitung“, den Beginn der Maßnahme zu verschieben.

Winkler kritisiert, dass der Verkehr während der Sperrung durch das Wohngebiet Beverau am Rand von Burtscheid geleitet werde. Dadurch drohe aus seiner Sicht ein Verkehrschaos. Zudem würden sich für Beschäftigte die Arbeitswege und Fahrzeiten verlängern. Der Hotelier befürchtet außerdem einen Imageverlust für Aachen, wenn Besucher durch die Baustelle geschleust werden. Er fordert deshalb, Bauarbeiten dieser Größenordnung in Zeiträume ohne Großveranstaltungen wie die Reit-WM, Konzerte oder den Weihnachtsmarkt zu legen.

Teilsperrung würde Bauarbeiten über Jahresende hinaus verlängern

Nach Angaben von Stadt und Regionetz wurden Alternativen zur Vollsperrung bereits geprüft. Eine Teilsperrung komme nach Einschätzung der Bauspezialisten nicht infrage. Sie würde die Bauarbeiten um mehrere Monate verlängern und den Abschluss über das Jahresende 2026 hinaus verschieben.

Über die Baumaßnahme und die vorgesehenen Umleitungsstrecken informieren Stadt Aachen und Regionetz in Informationsveranstaltungen. Die Veranstaltung für Anwohnende findet am Donnerstag, 2. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr in der Aula des Einhard-Gymnasiums an der Robert-Schumann-Straße 4 in Aachen statt.