
Gmail-Nutzer sollen künftig die Möglichkeit bekommen, ihre Mailadresse zu ändern. (Bild: Shutterstock/JarTee)
Google erlaubt es User:innen erstmals, ihre eigentliche Gmail-Adresse zu ändern. Bisher war nur der bei Empfängern angezeigte Name („Max Muster“) änderbar, nicht aber der Teil vor dem @-Zeichen. Das Feature war zunächst in den USA gestartet, soll aber nach und nach weltweit ausgerollt werden – jetzt auch in Deutschland.
Die alte Gmail-Adresse funktioniert weiter
Laut einem Google-Supporteintrag läuft die Namensänderung einfach ab. Die bisherige E-Mail-Adresse bleibt als Alternative erhalten. Bestehende Verteiler und verknüpfte Accounts funktionieren demnach einfach weiter. Bei den meisten mit dem Google-Account verknüpften Diensten müssen sich Nutzer allerdings weiter mit der vorherigen E-Mail-Adresse einloggen. Googles eigene Dienste wie Youtube akzeptieren aber auch die neue Mailadresse.
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Wichtig: Die neuen Adressen müssen natürlich noch frei sein. Das ist bei Gmail oft nicht der Fall. Nutzer können auf Wunsch jederzeit zur alten Mailadresse zurückwechseln, beziehungsweise diese einfach weiterhin nutzen. Löschen lässt sich die alte Adresse aber grundsätzlich nicht. Die einzige Möglichkeit, eine Gmail-Adresse endgültig loszuwerden, bleibt die Löschung des gesamten Accounts, was viele Nutzer:innen scheuen.
Maximal vier Adressen pro Konto
Google begrenzt die Anzahl neuer Mailadressen: Insgesamt können Nutzer sich drei alternative Namen für die E-Mail-Adresse einrichten. Pro Jahr geht das allerdings nur einmal, man kann also nicht gleich drei alternative Namen aktivieren. Wer es über die Jahre konsequent durchzieht, kann dementsprechend vier verschiedene E-Mail-Adressen mit einem Google-Konto nutzen. Google weist zudem auf die Möglichkeit hin, externe Mailaccounts mit dem Konto zu verknüpfen.
Chromebook-Besitzer müssen bei der Adressänderung zusätzliche Schritte beachten. Google empfiehlt, den alten Account auf dem Gerät zu entfernen und den neuen manuell hinzuzufügen. Andernfalls stellt sich das Chromebook nicht um. Nutzer sollten vorher ihre lokalen Daten sichern.
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Wer übrigens neue Gmail-Adressen erstellen will, ohne seinen Account zu ändern, dem empfehlen wir diesen Trick.#
Dieser Artikel wurde ursprünglich am 01.04.2026 veröffentlicht, interessiert jedoch immer noch sehr viele unserer Leser:innen. Deshalb haben wir ihn aktualisiert und hier nochmals zur Verfügung gestellt.
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