Trockenheit in Aachen
Das ist wegen der Hitze ab sofort verboten
25.06.2026 – 16:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Wurmtal an der Wurm bei Aachen (Archivbild): Ein Entnahmeverbot soll Austrocknen der Bäche stoppen. (Quelle: IMAGO/Richard Wareham)
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Aus mehreren Aachener Bächen darf ab Freitag kein Wasser mehr mit Pumpen oder Behältern entnommen werden. Die Stadt will ein Austrocknen verhindern.
Die Stadt Aachen hat die Entnahme von Wasser aus mehreren Bächen ab Freitag, 26. Juni, untersagt. Das Verbot gilt laut der unteren Wasserbehörde für die Inde, den Iterbach, den Haarbach oberhalb der Herrenbergstraße, den Senserbach und die Wurm.
Wasser darf dort bis zum 31. Oktober 2026 nicht mehr mit mechanischen oder elektrischen Pumpen, Saugvorrichtungen oder fahrbaren Behältern entnommen werden. Erlaubt bleiben das Schöpfen mit Handgefäßen sowie das direkte Tränken von Vieh.
Verstoß gegen das Verbot: Strafe von bis zu 50.000 Euro
Die Stadt begründet den Schritt mit der anhaltenden Trockenheit. Viele kleinere Bäche in den Quellgebieten seien bereits trockengefallen. Niedrige Wasserstände gefährdeten Tier- und Pflanzenarten und schwächten die Selbstreinigungskraft der Gewässer. Zusätzliche Wasserentnahmen könnten dazu führen, dass einzelne Bachabschnitte vollständig austrocknen.
Besonders schützen will die Wasserbehörde die noch wasserführenden Abschnitte von Haarbach, Inde, Iterbach, Senserbach und Wurm. Die Stadt ruft deshalb zu einem sparsamen Umgang mit Wasser auf.
Wer gegen das Entnahmeverbot verstößt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen. Nach Angaben der Stadt ändern auch kurzfristige Starkregen oder Gewitter nichts an der angespannten Lage, da sie die Wasserstände der Bäche nicht dauerhaft erhöhen.
