Schulz: Zahllose. Was soll man hervorheben aus 275 Inszenierungen in zehn Jahren? André Kaczmarczyk als großartigen Schauspieler in vielen Rollen, der in dieser Zeit auch zu einem wunderbaren Regisseur wurde, Roger Vontobels „Gilgamesch“ im Zelt auf der Kö, sein geliebter „Hamlet“ mit Christian Friedel und dessen Band, die Shakespeare Trilogie von Evgeny Titov, gesellschaftspolitisch und ästhetisch starke Inszenierungen von Bernadette Sonnenbichler, Luise Voigt, Laura Linnenbaum und Christina Tscharyiski, die Wucht und die Würde Robert Wilsons, die „Großbaustelle“ von Rimini Protokoll, Texte von Elfriede Jelinek, Rainald Goetz, Lutz Hübner und Sarah Nemitz, Wolfgang Herrndorf, die Perspektiven von Lara Foot aus Südafrika und Toshiki Okada aus Japan, den russische Regisseur Kyrill Serebrennikov und den ukrainischen Regisseur Stas Zhyrkov, beide jetzt in Deutschland zuhause, die hier in Düsseldorf nebeneinander arbeiteten und von ihren Welten erzählten, das Großfestival „Theater der Welt“ zu Gast bei uns, die Riesenbedeutung und Erfindungskraft, die Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv auszeichneten, das „Theater to go“ in ganz Düsseldorf, unsere Open-Air-Produktionen und, und, und… Jeder soll seine eigene Wahl treffen und „Seins“ im Kopf und im Herzen behalten.