In einem weiteren Urteil stellte der Oberste Gerichtshof klar, dass ein Ausländer, der in den Vereinigten Staaten Asyl sucht, erst dann laut Vorschriften Zugang zum Asylverfahren hat, wenn er auch geografisch die Grenze überschritten hat. Das Ankommen im unmittelbaren Grenzbereich auf der mexikanischen Seite zählt nicht dazu. In dem Streit vor Gericht ging es darum, dass Asylersuchen von Ausländern, die sich im Grenzbereich noch auf mexikanischer Seite befanden, nicht zur Bearbeitung zugelassen worden waren.

Heftiger Aktiensturz: Elon Musk ist nicht mehr Billionär

Erst vor wenigen Wochen überschritt Elon Musks Vermögen erstmals die Billion-Dollar-Marke. Nun ist er von diesem Meilenstein wieder weit entfernt. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

„Nicht sonderlich erfolgreich“: Baerbock rechnet mit Trump ab

Annalena Baerbock nennt Trumps Iran-Krieg einen Bruch der UN-Charta. Auch Deutschlands Niederlage im Sicherheitsrat kommentiert sie deutlich. Lesen Sie den ganzen Artikel.

Immer mehr Tote in ICE-Gefangenschaft

Die Zahl der Todesfälle im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE hat Menschenrechtsgruppen zufolge den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht. Der Anteil an der Gesamtzahl der ICE-Inhaftierten stieg von Januar 2025 – dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump – bis Januar 2026 um 140 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Human Rights Watch und Physicians for Human Rights hervorgeht.

Den Angaben zufolge war der Anteil der in Haft verstorbenen Menschen unter Trump fast viermal so hoch wie unter seinem Vorgänger Joe Biden. Insgesamt wurden zwischen Januar 2025 und Juni 2026 dem Bericht zufolge 52 Todesfälle gemeldet, sieben davon waren Suizide. Viele Todesfälle sind demnach auf eine unzureichende medizinische Versorgung zurückzuführen.

Trump hatte sich ein hartes Vorgehen gegen Einwanderer auf die Fahnen geschrieben und tausende Migranten inhaftieren lassen. „Anstatt Maßnahmen zu ergreifen, um diese Krise zu bewältigen und das Leben sowie die Gesundheit der Inhaftierten zu schützen, hat die Regierung ihre Energien darauf verwendet, immer mehr Menschen auf lange Zeit zu internieren“, sagte die Mitautorin Reagan Williams von Human Rights Watch.

Umfrage: Wähler unzufrieden mit Trump

Eine neue Umfrage des Quinnipiac-Instituts zeichnet ein kritisches Bild der Stimmung in den USA gegenüber Präsident Donald Trump und seiner Politik. 55 Prozent der Befragten lehnen seine Amtsführung ab, 38 Prozent sind zufrieden. Besonders deutlich fällt die Kritik an der Iran-Politik aus: 60 Prozent halten den US-Militärschlag gegen Iran rückblickend für nicht lohnenswert, nur 34 Prozent für gerechtfertigt. Zudem glauben 48 Prozent der Wähler, die USA unterstützten Israel inzwischen zu stark – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2017.

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