Die Jugendämter im Kreis Herford sind im vergangenen Jahr etwas seltener aktiv geworden. Sie haben 141-mal Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren 23 Fälle weniger als im Jahr davor, zeigt eine Landesstatistik. 

Überforderte Eltern, vernachlässigte Kinder

Meistens waren Eltern überfordert oder es gab Anzeichen, dass Kinder vernachlässigt wurden. In 27 Fällen gab es laut der Statistik Hinweise auf körperliche oder psychische Misshandlungen. 14-mal ging es um sexuelle Gewalt, was gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg bedeutet.