Stand: 26.06.2026 07:14 Uhr

Die Flüchtlingsunterkunft in Garbsen besteht seit drei Jahren, nun wird sie planmäßig geschlossen. (Themenbild)
In Garbsen (Region Hannover) soll die Notunterkunft für Geflüchtete planmäßig Ende Juni schließen. Wie die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen am Donnerstag mitteilte, endet dann der vertraglich vereinbarte Nutzungszeitraum. Die Einrichtung sei drei Jahre in Betrieb gewesen, mit Plätzen für bis zu 500 geflüchtete Personen. Bereits seit April wurden der Unterkunft laut Aufnahmebehörde keine neuen Bewohnerinnen und Bewohner mehr zugewiesen. Der Betrieb sei schrittweise zurückgefahren worden. „Die Menschen in Garbsen haben in den vergangenen drei Jahren gezeigt, dass Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt vor Ort gelebt werden“, sagte Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano (SPD). Die Unterkunft in Garbsen bot Geflüchteten laut Landesaufnahmebehörde vorübergehend Schutz und Unterkunft, bevor sie auf die Kommunen in Niedersachsen verteilt wurden.
News aus deiner Region – jetzt auch direkt per WhatsApp
In unseren fünf neuen regionalen WhatsApp-Kanälen versorgen wir dich ab sofort wochentäglich mit den wichtigsten Nachrichten, Themen und Geschichten aus deiner Heimat.
Über diese Links kommst du direkt zu den Kanälen:
Abonniere News aus deiner Region und aktiviere die Glocke, damit du nichts verpasst.

Die Flächen in Berenbostel und Osterwald könnten laut Stadt wegen geringerer Zuweisungen zurückgegeben werden.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 26.06.2026 | 06:30 Uhr