Teenager kommt vor Augen seiner Mitschüler ums Leben

9.42 Uhr: Ein 17-Jähriger ist am Donnerstag beim Baden in Berlin ertrunken. Wie ein Polizeisprecher erklärte, war der Teenager eine ganze Zeit unter Wasser, bis er wieder leblos auftauchte. Die alarmierten Rettungskräfte reanimierten den Teenager und brachten ihn in eine Klinik. Die Polizei teilte später mit, dass der 17-Jährige im Krankenhaus gestorben ist.

Der Teenager war gemeinsam mit 15 Mitschülern an dem See Krumme Lanke im Berliner Südwesten baden. Die 15 Jugendlichen werden psychologisch betreut.

Krumme Lanke in Zehlendorf (Archivbild): Für den Schüler kam jede Hilfe zu spät.Vergrößern des BildesKrumme Lanke in Zehlendorf (Archivbild): Für den Schüler kam jede Hilfe zu spät. (Quelle: IMAGO/Jürgen Ritter/imago)

Rettungsorganisation warnt Veranstalter

9.28 Uhr: Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) appelliert an Vereine im Amateursport, für die kommenden Tage angesetzte Veranstaltungen zu verschieben – wegen gesundheitlicher Risiken. Die Rettungsorganisation teilte der Zeitung „Welt“ mit: „Bei Sportveranstaltungen mit einem hohen Anteil an untrainierten und unprofessionellen Sportlern würden wir eine Verschiebung empfehlen.“

Hitzewarnung des DWD: Fast ganz Deutschland färbt sich lila

Angesichts der extremen Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für annähernd ganz Deutschland amtliche Warnungen veröffentlicht. Für weite Teile des Westens von Deutschland warnen die Experten sogar vor „extremer Hitze“. Wie der DWD schreibt, ist der Freitag in einigen Gebieten der 9. Tag der Warnsituation in Folge.

Infografik des Deutschen WetterdienstVergrößern des BildesInfografik des Deutschen Wetterdiensts (Stand 7.36 Uhr): Die amtlichen Warnungen gelten für fast ganz Deutschland. (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Wetterdienst rechnet mit historischem Hitzewert

Erstmals an einem Juni-Tag könnte heute in Deutschland die 40-Grad-Marke geknackt werden. Laut Prognose des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind an einigen Orten sogar Temperaturen von 41 Grad möglich.

Der DWD rechnet damit, dass die Temperatur-Grenze in der Gegend des Oberrheins und des Rhein-Main-Gebiets überschritten wird. Laut den Meteorologen wird in Deutschland in den kommenden Tagen mehrmals hintereinander die 40-Grad-Marke überschritten. Der bisherige Juni-Rekord liegt bei 39,6 Grad, die 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt gemessen wurden.

Gewitter treten während Hitzewelle in Großbritannien auf

Während die rekordverdächtige Hitzewelle anhält, sind in Großbritannien Gewitter aufgetreten. Am Abend wurden in Devon und Cornwall Blitzeinschläge beobachtet, nachdem das Met Office Gewitterwarnungen für alle vier Nationen des Vereinigten Königreichs herausgegeben hatte.