Bald gibt es in Hamburg weniger Kunst- und Musikunterricht, fürchtet die Kulturszene. Die Schulbehörde dementiert: Die Fächer bleiben Pflicht – mit einer Einschränkung.

26. Juni 2026, 17:57 Uhr

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Artikelzusammenfassung

Das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg kämpft gegen geplante Unterrichtszeitkürzungen für Kunst, Musik und Theater in der Oberstufe. Eine Petition von pädagogischen Fachverbänden und Kulturinstitutionen sammelt über 4.000 Unterschriften. Die Bildungsbehörde betont, dass die künstlerischen Fächer in Hamburg übererfüllt werden, doch Kritiker sehen die Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems gefährdet. Die geplante Flexibilisierung der Belegpflicht stößt auf Kritik, da sie Schülerinnen und Schüler benachteiligen könnte. Die Diskussion um die Neuregelung der Prüfungsordnung für die Oberstufe in Hamburg bleibt kontrovers und muss bis zum Schuljahresende abgeschlossen sein.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Künstlerische Fächer in der Oberstufe: Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Kohlestiften.

Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Kohlestiften.
© Getty Images (Symbolfoto)

Wer dem Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg auf Instagram folgt, bekommt dort regelmäßig Menschen zu sehen, die in kurzen Videos für Premieren, Theaterabos oder den Besuch ihres Sommerfests werben. Doch diese Woche ging es um etwas anderes. »Leute, Folgendes!«, sagte eine Mitarbeiterin in die Kamera und erklärte: Die Schulfächer Kunst, Musik und Theater könnten in Hamburg bald deutlich an Unterrichtszeit verlieren. »Ich glaube, ich muss euch nicht erzählen, was wir hier am Theater davon halten.« Es gebe eine Petition gegen diese Pläne: »Ich würde sagen, wir unterschreiben das jetzt alle mal!«