Stand: 26.06.2026 17:11 Uhr

Lokalmatador Ole Schweckendiek während einer Wettfahrt in der Ilca-7-Klasse bei der Kieler Woche

Kieler Woche 2026: Sportchef Dirk Ramhorst zieht erstes positives Fazit

Kurz vor dem Finale der Kieler Woche haben die Organisatoren eine erste Bilanz gezogen. Die offiziellen Besucherzahlen gibt es erst am Sonntag, doch schon jetzt steht fest: Allein aus sportlicher Sicht war die 132. Kieler Woche ein voller Erfolg, so Dirk Ramhorst, Sportchef der Kieler Woche. Die größte Segelveranstaltung der Welt mit 4.000 Seglern aus 58 Ländern sei gleichzeitig ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Olympia-Bewerbung der Landeshauptstadt.

Wenig Wind, dafür viele Kuriositäten

Neben etwas weniger Hitze hätten man sich vor allem ein bisschen mehr Wind gewünscht, so Ramhorst weiter. Ansonsten bleibe das Event aber auch wegen seiner vielen Kuriosen Moment in Erinnerung – so wie der ungeplante Besuch eines U-Bootes auf einer der Regatta-Bahnen:

Das U-Boot hat sich auf einer Überführungsfahrt von Eckernförde nach Kiel befunden und tauchte dann auf einmal sehr nah an den Regatta-Seglern auf! Zum Glück aber nicht im Rennen. Wir haben das dann auch mit dem Kapitän und auch mit der Marine geklärt, wo genau wir unsere Bahnen haben!“

Dirk Ramhorst (Sportchef Kieler Woche)

Nicht der einzige kurziose Moment auf der Kieler Woche: So hatte sich auch ein Traditionssegler zwischenzeitlich ins Teilnehmerfeld einer Regatte vermanöviert – die Thor Hoyerdahl. Auswirkungungen auf den Rennausgang hatte der kurze Besuch aber nicht. Inzwischen ist die Thor Hoyerdahl wieder auf ihrem richtigen Kurs und soll morgen die große Windjammerparade eröffnen.