Der Duisburger Innenhafen wird wieder zum Schwimmbecken. Pünktlich zu den Sommerferien in NRW eröffnet der DuisPool am 18. Juli. Das teilte die städtische Wirtschaftsförderung Duisburg Business & Innovation GmbH am Donnerstag mit.

Dabei sind die Temperaturen eigentlich gerade im Moment so, dass man dringend eine solche Abkühlung brauchen könnte. Und die Beschränkung auf die Sommerferien wirkt so, als habe man vor allem Kinder und Jugendliche als Nutzer im Blick – dabei richtet sich das Angebot auch an Erwachsene.

Im Hafenbecken entstehe für mehrere Wochen ein kostenloses öffentliches Schwimmangebot, so die DBI. Die Projektsteuerung liege beim Citymanagement der DBI, die das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt Duisburg, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD), Duisburg Kontor und Duisburg Sport umsetze. Die Aufsicht während der Öffnungszeiten übernehmen geschulte Rettungsschwimmer. Die Wasserqualität werde regelmäßig beprobt und halte die geltenden Grenzwerte für die Freigabe ein.

„Der Innenhafen ist einer der beliebtesten Orte in Duisburg. Dass hier auch in diesem Sommer wieder geschwommen werden kann, ist ein schönes Zeichen für unsere Sportstadt“, so OB Sören Link. Viele Duisburgerinnen und Duisburger hätten sich den DuisPool gewünscht. „Umso mehr freue ich mich, dass wir eine Wiederauflage möglich machen konnten.“

Für die DBI sei der DuisPool ein konkretes Beispiel dafür, wie sich öffentlicher Raum wirtschaftlich aktivieren lässt. Geschäftsführer Rasmus C. Beck verweist auf die Erfahrung aus dem Vorjahr: „Schon 2025 haben rund 2500 Gäste den DuisPool genutzt, und die Gastronomie im Innenhafen hat die zusätzliche Frequenz an den Wochenenden deutlich gespürt. Das Angebot schafft einen Anlass, das Quartier zu besuchen, länger zu bleiben und vor Ort einzukehren. Genau solche niedrigschwelligen Formate stärken die Innenstadt, und sie zeigen, dass sich der Aufwand auch wirtschaftlich rechnet.“

Erstmals offiziell als Stadtbad zugänglich war das Hafenbecken im Sommer 2025, entstanden im Rahmen von City of Play rund um die FISU World University Games. Den Betrieb übernimmt erneut der ComeTogether Projekt e.V., beim Veranstaltungsprogramm unterstützt das Sportbildungswerk Duisburg.

„Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg unterstützen die Umsetzung des DuisPool gerne und bringen ihr Knowhow im Bereich Gewässer und Wasserqualität ein“, sagt WBD-Vorstand Thomas Patermann. Der DuisPool bringe viele zusätzliche Gäste in den Innenhafen und das schaffe tolle Bilder aus der Stadt, ergänzt Uwe Kluge, Geschäftsführer Duisburg Kontor: „Dort schwimmen zu können, ist absolut einzigartig. Und der Spaß der Gäste freut auch die Gastronomie an der Promenade.“