Stand: 26.06.2026 10:41 Uhr

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Im UKSH werden bis zu 30 Patientinnen mehr in der Notaufnahme behandelt.

In der Notaufnahme des UKSH in Kiel bleibt die andauernde Hitze nicht ohne Folgen. Etwa 20 bis 30 zusätzliche Patientinnen und Patienten erwartet der ärztliche Leiter Domagoj Schunk täglich in der Notaufnahme. Sein Team sei aber aufgrund der Kieler Woche ohnehin verstärkt aufgestellt. Häufig seien es ältere Menschen, die zu wenig trinken würden und mit Schwindel Verwirrtheit oder Kreislaufkollaps eingeliefert werden, so Schunk.

Sonnenstich, Dehydration, Nierenversagen – die häufigsten Gründe

In der Notaufnahme werden bei Hitze vor allem Sonnenstiche, Kreislaufzusammenbrüche und Folgen von Flüssigkeitsmangel behandelt. Typische Beschwerden sind Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit bis hin zu Ohnmacht. Besonders gefährdet seien ältere Menschen sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärt Schunk. Warnzeichen wie Verwirrtheit oder starke Kreislaufprobleme sollten ernst genommen und im Notfall ein Krankenwagen gerufen werden.

Gewitter im Anflug an der Flensburger Förde.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Hitzewarnung für das Wochenende ausgegeben. Zahlreiche Veranstaltungen wurden angesagt.

Die Sonne scheint hinter einem Thermometer, an dem eine Schwebefliege vorbeifliegt.

Für das Wochenende sind Rekordtemperaturen von bis zu 38 Grad angekündigt. Mensch und Tier stellt dies vor besondere Herausforderungen.

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