Der US-Geheimdienst beging bei der Identifizierung von Angriffszielen im Iran mehrere Fehler, die am ersten Tag der US-israelischen Militäroperation im Iran zum Luftangriff auf eine Schule in der Stadt Minab führten. Diese Information wurde am 27. Juni von Bloomberg veröffentlicht.
Laut Bloomberg kamen die Ermittler zu dem Schluss, dass ein Fehler eines falsch eingesetzten Geheimdienstanalysten, gepaart mit mangelnder Koordination zwischen den US- Geheimdienstsystemen, zu dem Raketenangriff auf eine Schule in Minab führte, bei dem etwa 120 Kinder getötet wurden.
Quellen zufolge hatte ein Geheimdienstanalyst seit 2019 Veränderungen an einem Ort festgestellt, den die USA damals für einen Teil eines Marinestützpunkts einer Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte hielten. Tatsächlich befand sich dort jedoch eine Grundschule.
Bloomberg berichtete, dass der Analyst die Informationen mithilfe eines digitalen Aufklärungsinstruments erfasst habe, das nicht mit einer offiziellen Datenbank verbunden sei, wodurch verhindert wurde, dass die Daten die Kommandoebene erreichten.
Der Artikel besagt, dass die Ziele anschließend mehrfach überprüft wurden, die Zieldatenbank jedoch weiterhin veraltet war. Laut Bloomberg-Quellen wurden diese Fehler in der Untersuchung des Pentagons zum Luftangriff erwähnt, die Ergebnisse wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Die Ermittlungen dauern an, und die seit April eingereichten Dokumente werden derzeit vom US Central Command geprüft.
Am 25. Juni erklärte US-Präsident Donald Trump, die USA seien nicht an dem Angriff auf die Mädchenschule in Minab zu Beginn der Militäroperation beteiligt gewesen. Er fügte hinzu, falls die Untersuchung eine Verantwortung feststellen sollte, würden die USA diese mit Sicherheit nicht tragen.
Zuvor, am 31. Mai, hatte Ebrahim Azizi, Vorsitzender des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, erklärt, dass der Iran beabsichtige, die Vereinigten Staaten für den Angriff auf die Schule in Minab zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Luftangriff auf die Mädchengrundschule in Minab ereignete sich am 28. Februar, zeitgleich mit dem Beginn der Militäroffensive der USA und Israels gegen den Iran. Bei dem Vorfall kamen mindestens 170 Menschen, darunter auch Minderjährige, ums Leben.
Laut IZ
Quelle: https://giaoducthoidai.vn/sai-sot-tinh-bao-cua-my-dan-toi-vu-khong-kich-truong-hoc-o-iran-post783094.html