Hollywood-Star kündigt Besuch an
Filmfest München gestartet
28.06.2026 – 07:06 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler des Films „Vaterland“ bei der Deutschlandpremiere: In München ist am Samstag das Münchner Filmfest gestartet. (Quelle: Felix Hörhager/dpa)
Vorlesen
Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00
1x
Jetzt neu bei t-online:
Schriftgröße anpassen!
Artikel teilen
Das Münchner Filmfest ist mit dem Thomas-Mann-Film „Vaterland“ in seine Saison gestartet. Ein bekannter Hollywood-Star kündigt indes seinen Besuch an.
Das Filmfest München hat mit der Deutschlandpremiere des Cannes-Films „Vaterland“ eröffnet. Der Schwarz-Weiß-Film von Regisseur Paweł Pawlikowski erzählt von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, seiner Tochter Erika und ihrer gemeinsamen Reise durch das Nachkriegsdeutschland. Die Hauptrollen spielen Sandra Hüller und Hanns Zischler.
Pawlikowski reiste eigens nach München, um seinen Film in Manns Heimatland zu präsentieren. Neben der Familiengeschichte der Manns stellt der Film auch die Frage, wie Kunst und Künstler von politischen und autoritären Regimen vereinnahmt zu werden drohen.
Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) eröffnete das Festival. Er betonte, „dass wir nicht immer nur erinnern“ können, sondern vor allem im Hier und Jetzt handeln müssen, wenn extreme Kräfte weit rechts von der Mitte erstarken. Die „Brandmauer“ zu diesen Kräften müsse stehen: „Ich hoffe, dass alle Demokratinnen und Demokraten da stabil bleiben.“
Ein Hauch von „Akte X“
Neben Hüller wird noch ein weiterer internationaler Star auf dem roten Teppich erwartet: David Duchovny, bekannt als Fox Mulder aus der Serie „Akte X“, kommt zum Festival. Er erhält den CineMerit Award, den Ehrenpreis des Filmfests. Damit folgt er auf seine frühere Serienkollegin Gillian Anderson, die den Preis ein Jahr zuvor bekommen hatte. Duchovny bringt auch seinen neuen Film mit: Die Tragikomödie „See You When I See You“ feiert in München ihre internationale Premiere.
Insgesamt zeigt das Filmfest bis Anfang Juli 130 Filme aus 56 Ländern.
