Die Veranstalter der Extraschicht sind zufrieden. Dabei waren die Vorzeichnen angesichts der Wetteraussichten für dieses Wochenende alles andere als rosig gewesen. Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher kamen einer Mittelung zufolge am Samstagabend zur 24. Extraschicht in den Landschaftspark Duisburg-Nord und erlebten trotz extremer Hitze einen eindrucksvollen Abend zwischen Industriekulisse(n), Akrobatik und Kreativität.
Bei Temperaturen von nahezu 40 Grad habe das Programm eindrucksvolle Akzente gesetzt, heißt es. Absoluter Publikumsmagnet sei die spektakuläre Show von Flic Flac auf dem Bunkervorplatz gewesen. „Mit mitreißender Akrobatik, artistischen Höchstleistungen und einer energiegeladenen Inszenierung verwandelte das Ensemble den Platz in eine große Open-Air-Bühne und zog die Aufmerksamkeit zahlreicher Gäste auf sich“, heißt es in der Mitteilung.
Der Bunkersteg habe sich erstmals in ein großformatiges Kunstwerk verwandelt. „Unter dem Titel „Connecting the Dots“ brachte der niederländische Künstler Ivo Schoofs eine Lichtkunst-Installation aus Eindhoven nach Duisburg“, schreiben die Verantwortlichen. „Knapp 50 rot leuchtende Heliumballons stiegen über dem Gelände auf und schufen eine eindrucksvolle Atmosphäre, die zahlreiche Gäste zum Verweilen und Fotografieren einlud.“
Ergänzt worden sei das Angebot durch ein vielfältiges Bühnenprogramm mit regionalen und internationalen Künstler:innen, Führungen durch das Industriedenkmal, Lichtinstallationen sowie zahlreiche weitere Programmpunkte, die den Facettenreichtum des Landschaftsparks erlebbar machten.
Trotz der Temperaturen sei die Veranstaltung reibungslos verlaufen, zahlreiche Schattenplätze, kostenlose Wasserangebote und Sprühnebelanlagen hätten für eine entspannte Atmosphäre, heißt es,
Neben dem Landschaftspark war außerdem der Innenhafen in diesem Jahr wieder Teil der Extraschicht. Hier fand das so genannte Beach Art Festival statt. Auf einem aufgeschütteten Sandstrand gab es neben gastronomischen Angeboten unter anderem Sandskulpturen und andere Kunst zu bestaunen.
Darüber hinaus im Angebot waren Architekturführungen durch das Hafengelände sowie eine Party im Ludwigforum.
Angesichts der Witterungsbedingungen hatten die Extraschicht-Macher im Vorfeld der Veranstaltungen einige Regeln gelockert. So durften Besucher unter anderem Wasserflaschen mitbringen. Außerdem wurden an manchen Spielorten sogenannte Cool-down-Bereiche und Sprühnebel-Stationen eingerichtet.