Wieder war es Michael Gregoritsch. Zumindest war der Stürmer des FC Augsburg stark an einem weiteren Glücksmoment für Österreichs Nationalteam beteiligt. Gregoritsch hatte den Österreichern bereits mit einem Tor gegen Bosnien-Herzegowina die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft gesichert, am Samstag sorgte er erneut für großen Jubel.

Mehr Drama als im letzten Gruppenspiel gegen Algerien geht nicht. Österreich lag zweimal vorne, musste aber zunächst jeweils den Ausgleich hinnehmen und sogar in der Nachspielzeit den Rückstand zum 2:3. Es wäre das Vorrundenaus gewesen. Österreich aber kam zurück. Der nach der Pause eingewechselte Gregoritsch kam wenige Sekunden vor Schlusspfiff mit dem Kopf an den Ball. Er leitete das Spielgerät zu Sasa Kalajdzic weiter, der ebenfalls per Kopf zum Ausgleich traf. Riesenjubel, Österreich erreichte durch dieses 3:3-Unentschieden als Gruppenzweiter mit vier Punkten die nächste Runde.

Greogoritsch also ist weiter im Turnier dabei, gleiches gilt für Fabian Rieder und die Schweiz. Die Schweizer hatten sich durch einen abschließenden 2:1-Erfolg gegen Kanada bereits den Gruppensieg gesichert. Rieder kam diesmal zu keinen Einsatzminuten, nachdem er gegen Bosnien-Herzegowina noch in der Startelf gestanden hatte.

Mbuku und die DR Kongo treffen auf England

Ein Erfolgserlebnis feierte auch Nathanael Mbuku mit der DR Kongo. Der Augsburger stand in der Startelf und durfte bis zu seiner Auswechslung in Minute 72 spielen. Durch den 3:1-Erfolg erreichten die Kongolesen die K.o.-Phase. Mbuku zeigte eine starke Partie. In der 17. Minute jubelte er bereits über einen Treffer, der allerdings aberkannt wurde wegen eines vorangegangenen Foulspiels. Für den DR Kongo geht es im Sechzehntelfinale am Mittwoch gegen England weiter.

Auch Kroatien steht in der K.o.-Runde. Zum Abschluss gab es einen 2:1-Erfolg gegen Ghana. Kristijan Jakic saß dabei erneut die komplette Spielzeit auf der Bank. Der Augsburger kommt somit noch auf keine WM-Minute. Auf Kroatien wartet in der nächsten Runde am Freitag (3 Uhr) das Duell mit Portugal.

Ganz ohne Punkt war bereits zuvor Tunesien ausgeschieden. Drei teils heftige Niederlagen machten die WM zu einem Fiasko. Im letzten Spiel stand Ismael Gharbi in der Startelf, während Elias Saad diesmal ohne Einsatz blieb.