Der Rettungsdienst der Duisburger Feuerwehr ist an diesem Wochenende im Dauereinsatz. Etwa 100 Einsätze mehr als üblich verzeichneten die Retter durch die Hitze. Das sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Feuerwehr unserer Redaktion am Sonntag auf Nachfrage.

Auffällig ist für die Retter dabei das hohe Aufkommen an Einsätzen, bei denen die Retter den Duisburgern am Ende nicht mehr helfen konnten. „Es gibt an diesem Wochenende statistisch gesehen deutlich mehr Todesfälle als an normalen Wochenenden“, sagte der Sprecher. Über die Gründe könne man nur spekulieren. Es komme vermehrt zu Herz-Kreislauf-Problemen, Schwindel und Dehydrierung. Viele ältere Menschen nähmen nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich.

Feuerwehr wird über Todesursachen nicht informiert

Dass die zusätzlichen Todesfälle am Ende alle durch die Hitze zusammenkämen, könne man allerdings nicht definitiv sagen, weil die Feuerwehr über die final festgestellten Todesursachen nicht informiert werde. Ein Zusammenhang sei aber naheliegend.

Entlastung war für die Retter zumindest bis Sonntagmittag bei Temperaturen bis 35 Grad nicht in Sicht. Die Duisburger Höchstwerte am Wochenende waren am frühen Freitagabend gemessen worden: 39,3 Grad meldete da der Deutsche Wetterdienst für die Station im linksrheinischen Stadtteil Baerl.