Nach einer starken Saison im Trikot des VfB Stuttgart (50 Einsätze, 11 Tore, 12 Vorlagen) hat Offensiv-Allrounder Jamie Leweling ein glasklares Bekenntnis zu einem Verbleib im Ländle unlängst vermieden. Nun hat sich der Sportchef der Stuttgarter zur Situation geäußert.
„Man kann nie irgendetwas ausschließen und ich würde jetzt nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent bleibe. Ich würde aber auch nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent wechsle. Mein Fokus liegt jetzt auf der WM, danach kann man weiterschauen.“: Mit diesen Worten heizte Jamie Leweling (Vertrag bis 2029) zuletzt die Gerüchteküche um seine Person kräftig an.
„Man sollte nie etwas ausschließen, vor allem im Fußball nicht“, betonte Leweling. „Es kann schnell gehen. Aber jetzt kommt der Klassiker von mir: Ich fühle mich wohl in Stuttgart, wir spielen Champions League und ich habe da ein gutes Standing.“
Dabei kursierten rund um den 25-Jährigen zuletzt ohnehin reichlich Spekulationen. Die Premier-League-Klubs AFC Bournemouth und FC Everton sowie die AS Rom aus der italienischen Serie A wurden zuletzt als potenzielle Abnehmer gehandelt.
VfB Stuttgart sieht noch keinen Handlungsbedarf
Die Schwaben, so berichtete unter anderem „Sky“, sollen wiederum nicht gänzlich abgeneigt sein, den DFB-Star auf den Markt zu stellen, sofern ein Klub rund 50 Millionen Euro in den Ring wirft.
Vermutungen, auf die VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth gegenüber dem „kicker“ nun mit konkreten Worten reagierte.
„Dass sich ein Spieler grundsätzlich alles vorstellen kann, ist absolut legitim“, so der 47-Jährige, der jedoch ergänzt: „Aber letztlich geht es immer um die Konkretheit von Absichten und davor steht die Frage, ob wir uns den Abgang eines Spielers sportlich leisten können.“ Es gebe derzeit zudem schlicht keinen Anlass, sich mit einem möglichen Abschied Lewelings zu befassen. „Und wir werden diese Themen nicht herbeireden“, stellt Wohlgemuth klar.