Ralf Reinhardt (SPD) hat die Landratsstichwahl in Ostprignitz-Ruppin gewonnen. Der Amtsinhaber setzte sich gegen seinen Herausforderer Torsten Arndt von der AfD durch. Laut dem vorläufigen Endergebnis kam Reinhardt auf 60,6 Prozent der abgegeben Stimmen, für Arndt entschieden sich 39,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 46 Prozent.

Die Wahllokale im Landkreis waren bis 18 Uhr geöffnet. 83.599 Wahlberechtigte waren aufgerufen, einen neuen Landrat zu wählen. Der Wahlsieger muss neben der Stimmenmehrheit auch das Quorum erfüllen: Mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten – also 12.540 Stimmen – müssen auf ihn entfallen. Diese Bedingung erfüllte Reinhardt offenbar -er konnte 22.931 Stimmen auf sich vereinen.

„Ich freue mich riesig“, sagte Amtsinhaber Reinhardt am Wahlabend dem rbb. Der SPD-Politiker zeigte sich auch mit der Erfüllung des Quorums zufrieden. Im Wahlkampf habe er versucht, Inhalte in den Vordergrund zu stellen. Auf die Frage, wie er mit der hohen Zahl von AfD-Wählern umgehen wolle, sagte er: „Der Landrat ist Landrat aller Bürger.“