Halle. Das Sommerfest im Outlet Ravenna-Park bot den Samstag über ein Programm für die ganze Familie. Im klimatisierten Werk von WB Logistik geriet so mancher Besucher beim Blick ins 30 Meter hohe Hochlager ins Staunen – und freute sich außerdem über eine Abkühlung angesichts der extremen Hitze.

Walbusch-Geschäftsführer Christian Busch resümierte mit Outlet-Geschäftsführer Sebastian Müller-Potthoff (BRE Invest) und Gastronomin Christel Klinkel die Veranstaltung. Die Rekordtemperaturen des Wochenendes hätten die Veranstalter vor Herausforderungen gestellt, jedoch waren diese lediglich dahingehend, vorab zu kommunizieren, dass sich Besucher nicht um eine Abkühlung sorgen machen mussten. Klimatisierte Räume, Schattenplätze, Speiseeis und kühle Getränke standen in großer Menge zur Verfügung.

Überwältigt zeigte sich Busch von dem Ansturm am Glücksrad, der bis zum Veranstaltungsschluss um 19.30 Uhr nicht abriss. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz der vergangenen fünf Jahre. „Die Zeit war überschattet von Unsicherheit. Dass sie ihr Vertrauen trotzdem in Walbusch besetzt haben, ist daher nicht selbstverständlich“, so Busch. Auch lobte er die gute Zusammenarbeit mit WB Logistik und der Gastronomie vom Restaurant „Kantine“.

Sommerfest mit Glücksrad, Modenschau und Genuss


Mitarbeiterin Vanessa Brandeis ist die Glücksfee am Ravenna-Glücksrad. Sie hat Dietmar und Felix aus Hövelhof gerade den Hauptgewinn überreicht: eine Walbusch-Shoppingtasche mit Einkaufsgutschein. - © Simone Pomikalek

Mitarbeiterin Vanessa Brandeis ist die Glücksfee am Ravenna-Glücksrad. Sie hat Dietmar und Felix aus Hövelhof gerade den Hauptgewinn überreicht: eine Walbusch-Shoppingtasche mit Einkaufsgutschein.
| © Simone Pomikalek

Eine große Hüpfburg, Rabatt-Aktionen und kulinarische Leckerbissen lockten die Besucher, die sich von den hohen Temperaturen nicht abschrecken ließen. Im Restaurant „Kantine“ konnten Besucher aus Ofenkartoffel mit Räucherlachs und Flammkuchen mit Schmand wählen. Der Eiskaffee erfreute sich an diesem Nachmittag allgemeiner Beliebtheit. Christel Klinkel, die das moderne Restaurant führt, hat sich für das Sommerfest nicht nur kulinarisch etwas ausgedacht.

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Das Glücksrad im schattigen Außenbereich, das für zwei Euro pro Versuch gedreht werden konnte, widmete die Betriebsleiterin einem guten Zweck. So gehe der Erlös an das Kinder- und Jugendhospiz Bethel, um dort die Institution finanziell zu unterstützen. Ob Therapien, spezielle Pflege oder das Erfüllen letzter Wünsche, vieles sei ohne Spenden nicht umsetzbar. „Aus persönlicher Erfahrung halte ich es für wichtig, etwas für Kinder zu tun“, sagt Klinkel.

Währenddessen dreht Dietmar mit seinem Sohn Felix den Hauptgewinn am Glücksrad. „Wir sind hergekommen, um die Werksbesichtigung von WB Logistik mitzumachen. Felix wollte sich ansehen, wo sein Onkel arbeitet“, sagte der Vater aus Hövelhof. Glücksfee Vanessa Brandeis überreichte ihm eine Shoppingtasche von Walbusch mit einem Einkaufsgutschein. Am späteren Nachmittag sollte noch eine Modenschau, organisiert von Christel Klinkel, für gute Stimmung sorgen. 13 Models zeigten Ideen für unterschiedliche Zielgruppen, wie man sich stilbewusst und bequem kleiden kann.

Logistikzentrum im Haller Ravenna-Park beeindruckt die Gäste


„Nachhaltigkeit spielt bei uns definitiv eine Rolle“: Teamleiterin der Qualitätssicherung, Andrea Falge, und Sascha Sondermann, Gruppenleiter für die Retouren-Aufbereitung, demonstrieren, wie zerknitterte Ware aufgebügelt und auch fehlende Knöpfe angenäht werden. - © Simone Pomikalek

„Nachhaltigkeit spielt bei uns definitiv eine Rolle“: Teamleiterin der Qualitätssicherung, Andrea Falge, und Sascha Sondermann, Gruppenleiter für die Retouren-Aufbereitung, demonstrieren, wie zerknitterte Ware aufgebügelt und auch fehlende Knöpfe angenäht werden.
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Einen Blick hinter die Kulissen bot WB Logistik ebenfalls. Wie die Waren, die in den Verkaufsräumen gelagert, verpackt und verschickt werden, konnte man an diesem Tag selbst nachverfolgen. Das 79.000 Quadratmeter große Logistikzentrum beeindruckt mit seiner schieren Größe. Im bis zu 30 Meter hohen Hochlager werden die Produkte gelagert und in einem hochprofessionellen Verfahren verteilt. Bis zum abfahrbereiten Lieferwagen der einschlägigen Transportdienstleister werden Pakete verpackt und sortiert. 5.000 bis 8.000 Pakete verlassen zurzeit pro Tag das Lager.

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„Wir haben hier die neueste Technologie, aber wir setzten auch auf die menschliche Arbeitskraft, wo wir diese für wichtig erachten“, sagte Sebastian Müller-Potthoff. So setzt das Unternehmen auf die RFID-Mikrochip-Technologie, eine Optimierung der herkömmlichen Barcodes, die durch ein Strichmuster erkennbar sind. „Durch diese Mikrochiperkennung können wir enorme Zeit einsparen und die Verfolgung eines Auftrages wird erleichtert“, so Müller-Potthoff.

Bei der Qualitätskontrolle und insbesondere der Aufbereitung von Retouren werde auf Handarbeit Wert gelegt. Hier werde geprüft, was der Grund der Retoure ist, und dann entsprechend Hand angelegt. Teamleiterin der Qualitätssicherung, Andrea Falge, und Sascha Sondermann, Gruppenleiter für die Retouren-Aufbereitung, demonstrieren, wie zerknitterte Ware aufgebügelt und auch fehlende Knöpfe angenäht werden. So können Produkte als zweite Wahl wieder in den Verkauf gehen.

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