Zwischenwahlen in den USA
Alle wichtigen Punkte zu den Midterms – und die Bedeutung für Trump
Aktualisiert am 29.06.2026 – 03:48 UhrLesedauer: 5 Min.
Der US-Präsident muss bei den Midterms eine Niederlage fürchten. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa/dpa-bilder)
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Vor den Midterms 2026 wächst der Druck auf die Republikaner. Veränderungen im Repräsentantenhaus und im Senat hätten auch Auswirkungen auf Donald Trumps Agenda.
Am 3. November finden in den USA die Zwischenwahlen statt. Die sogenannten Midterms entscheiden darüber, welche Partei die Macht im Kongress hat. 2026 könnten diese US-Wahlen zu den wichtigsten in der jüngeren Geschichte dieses Ereignisses werden.
Nicht zuletzt sind die Zwischenwahlen in den USA auch für Donald Trump von Bedeutung. Ein möglicher Wechsel der Mehrheitsverhältnisse im Kongress könnte nach den Midterms dazu führen, dass sich seine geplanten politischen Vorhaben und möglichen Gesetzgebungen deutlich schwieriger realisieren lassen.
Kongresswahlen in den USA: Was die Midterms genau sind
Alle zwei Jahre kommt es zu den Kongresswahlen in den USA. Somit findet diese Form der US-Wahlen in jedem durch vier teilbaren Jahr gleichzeitig mit den US-Präsidentschaftswahlen statt. Die Zwischenwahlen in den USA, Midterm Elections oder kurz Midterms genannt, finden, wie der Name bereits sagt, immer zur Halbzeit der jeweiligen Präsidentschaft statt. Die Zwischenwahlen zählen zu den wichtigsten Standortbestimmungen für die Politik des US-Präsidenten und seiner Regierung.
Ebenso geben die Midterms ein relativ akkurates Bild über die aktuelle politische Stimmungslage in den Vereinigten Staaten ab. Die Ergebnisse gelten als Stimmungstest, wie zufrieden die Wählerinnen und Wähler mit ihren jeweiligen Abgeordneten im Repräsentantenhaus, Mitgliedern des Senats und den Gouverneuren sind – aber auch mit dem Präsidenten.
Midterms 2026: Wer bei den US-Zwischenwahlen wen wählt
Bei den Zwischenwahlen wählen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger jedes Mal das gesamte Repräsentantenhaus mit seinen 435 Abgeordneten neu. Hinzu kommt, dass immer ungefähr ein Drittel der 100 Sitze im Senat neu gewählt wird.
Während der Senat und das Repräsentantenhaus den gesetzgebenden Kongress in den Vereinigten Staaten bilden, kommt es bei den Midterms auch zu Wahlen in den Bundesstaaten. Unter anderem werden zahlreiche Gouverneure, Bürgermeister sowie Parlamente in den Bundesstaaten neu gewählt.
Datum der Midterms 2026: Wann der Termin für die US-Wahlen ist
Der Termin der Midterms fällt in diesem Jahr auf das Datum des 3. November 2026. Neben den 435 Sitzen im Repräsentantenhaus stehen im Senat bei den Zwischenwahlen 35 Sitze zur Wahl – aktuell halten diese Sitze 22 Republikaner und 13 Demokraten. Laut Umfragen ist es möglich, dass einige Sitze bei der Wahl von der jeweils anderen Partei erobert werden können. In Texas werden etwa dem Demokraten James Talarico Chancen ausgerechnet, die Wahl gegen den Republikaner und Trump-Loyalisten Ken Paxton zu gewinnen.
Zeitgleich kommt es zu 36 Gouverneurswahlen. Hier stehen vor allem drei Bundesstaaten im Fokus: Kalifornien, Michigan und Minnesota. Dort treten die drei bekannten Demokraten Gavin Newsom, Gretchen Whitmer und Tim Walz nicht mehr an. Hier rechnen sich die Republikaner Chancen auf einen Wahlsieg aus.

