Deutschland wird an diesem Wochenende Temperaturrekorde verzeichnen. Im Landkreis Augsburg werden laut Vorhersagen bis zu 36 Grad erwartet. Nicht nur für Kinder und Senioren kann die Hitze belastend oder sogar gesundheitsgefährdend sein – da sind schattige und kühle Plätze gefragt. Aber wo kann man den hohen Temperaturen am ehesten trotzen?

Der Baggersee ist kühl, ruhig und gut für Familien

Vor allem die Seen nutzen viele Bürgerinnen und Bürger, um sich abzukühlen. „Ich bin am liebsten am Baggersee in Gablingen“, sagt Christian Gröninger aus Stettenhofen. „Da ist es schön ruhig. Auch für Kinder ist das super mit dem flachen Wasser.“

Christian Gröninger favorisiert den Baggersee in Gablingen.

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Christian Gröninger favorisiert den Baggersee in Gablingen.
Foto: Niklas Bröll

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Christian Gröninger favorisiert den Baggersee in Gablingen.
Foto: Niklas Bröll

Dominik Bscher besucht ebenfalls öfter den See, jedoch meistens den in Langweid. „Ich bin immer draußen, weil es einfach schön ist. Ich bin meistens beim Langweider See, weil der am nächsten ist.“

Dominik Bscher ist sehr häufig an der frischen Luft.

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Dominik Bscher ist sehr häufig an der frischen Luft.
Foto: Niklas Bröll

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Dominik Bscher ist sehr häufig an der frischen Luft.
Foto: Niklas Bröll

Aber auch die Schwimmbäder sind sehr beliebt, zum Beispiel bei Philipp Richter aus Göggingen. „Da kann man sich am besten abkühlen, weil es zu Hause auch warm ist. Ich habe gehört, dass das Freibad in Meitingen perfekt sein soll.“ Gabi aus Augsburg ist öfter am See. „Gestern war ich am Autobahnsee. Das war ganz angenehm. Aber am Wochenende ist er jetzt wahrscheinlich aufgewärmt, also kann man da nicht mehr hingehen.“

Benny Kovar aus Stettenhofen sieht ebenfalls im Wasser eine echte Möglichkeit, um sich abzukühlen. „Wir sind manchmal am Lech. Da hat man seine Ruhe und kann mal hineinspringen.“

Benny Kovar hält sich am liebsten beim Lech auf.

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Benny Kovar hält sich am liebsten beim Lech auf.
Foto: Niklas Bröll

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Benny Kovar hält sich am liebsten beim Lech auf.
Foto: Niklas Bröll

Regina Schwerthalter aus Gersthofen sieht das ähnlich. „Ich geh hauptsächlich an den Lech. Der ist nicht so überlastet, und man kann auch mit den Hunden hineingehen.“

Regina Schwerthalter geht mit ihrem Hund vor allem an den Lech.

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Regina Schwerthalter geht mit ihrem Hund vor allem an den Lech.
Foto: Niklas Bröll

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Regina Schwerthalter geht mit ihrem Hund vor allem an den Lech.
Foto: Niklas Bröll

Stefan Gazke ist ebenfalls aus Gersthofen. „Ich bin zumeist am Fluss. Also am Lech oder der Wertach.“

Stefan Gazke kühlt sich am liebsten in der Wertach ab.

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Stefan Gazke kühlt sich am liebsten in der Wertach ab.
Foto: Niklas Bröll

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Stefan Gazke kühlt sich am liebsten in der Wertach ab.
Foto: Niklas Bröll

Der Lech ist bei den Bürgerinnen und Bürgern aus Gersthofen ein beliebter Ort, um sich abzukühlen. „Ich bin meist draußen am Lech. Es ist in der Nähe, und man kann da auch mit dem Hund reingehen, wenn an manchen Stellen weniger Menschen sind.“ Claudia Geisenberger ist zwar aus Gablingen, kann dem Lech aber dennoch viel abgewinnen. „Wir waren heuer noch nicht, aber sonst sind wir eigentlich schon häufiger am Lech. Den mag ich lieber als einen Baggersee, weil er kühler und wunderschön ist.“

Claudia Geisenberger ist Fan vom Pool im eigenen Garten.

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Claudia Geisenberger ist Fan vom Pool im eigenen Garten.
Foto: Niklas Bröll

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Claudia Geisenberger ist Fan vom Pool im eigenen Garten.
Foto: Niklas Bröll

Regina Schwerthalter aus Gersthofen kann vor allem einen Ort zum Entspannen und Abkühlen empfehlen. „Ich bin oft im Wald. Da ist es auch schön schattig“, sagt Schwerthalter. „Da sind auch die Bächle sehr schön.“

Ventilator und Klimaanlage: Damit es zu Hause schön kühl bleibt

Der beliebteste Ort, um den hohen Temperaturen zu trotzen, ist zweifelsohne das eigene Zuhause. „Ich bin am liebsten zu Hause. Da ist es klimatisiert und bis jetzt nicht so heiß“, sagt Benny Kovar.

Sam Binder sieht dies ähnlich und kann einen Ort besonders empfehlen. „Zu Hause neben dem Ventilator“, sagt sie schmunzelnd.

Sam Binder hält sich zumeist neben dem Ventilator auf.

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Sam Binder hält sich zumeist neben dem Ventilator auf.
Foto: Niklas Bröll

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Sam Binder hält sich zumeist neben dem Ventilator auf.
Foto: Niklas Bröll

Gabi Hönig hat Glück bei ihrer Wohnung, wie sie berichtet. „Bei mir hat es noch entspannte 24 Grad. Deswegen bin ich hauptsächlich zu Hause, weil es da kühler ist.“ Claudia Geisenberger versucht ebenfalls, sich drinnen aufzuhalten. „Daheim im Haus ist es noch am kühlsten. Oder wenn man einen hat, geht man in den Pool“, sagt Geisenberger. Sophie Hale aus Stettenhofen kann die eigenen vier Wände ebenfalls empfehlen. „Da ist es kühl oder zumindest kühler als in der Arbeit“, sagt sie und fügt hinzu: „Man muss viel Zeit im Schatten verbringen und Eis essen.“ Gabi aus Augsburg versteht die Probleme der hohen Temperaturen. „Zuhause geht es noch einigermaßen. Ich habe jetzt keine richtig großen Probleme, aber bei Älteren kann ich mir das schon vorstellen.“

Dominik Bscher hat eine Empfehlung. „Nicht übertreiben. Genießen wir es einfach, wenn es mal zwei Wochen schön ist.“