Während das angrenzende Hotel schon lange seine Türen geöffnet hat, konnte das lang geplante Restaurant nun endlich realisiert werden. Inhaber Rron Jupa freut sich sehr und verspricht seinen Gästen „eine gastronomische Reise“. Der gebürtige Kosovare ist Hotelier in dritter Generation. Seine Ausbildung im Hotelmanagement absolvierte er in Kroatien – doch ebenso gerne steht er selbst in der Küche. Diese Leidenschaft hat er von seiner Mutter, die gelernte Köchin ist und ihm das Handwerk von klein auf mitgegeben hat.
Der gemütliche Gastraum ist mit viel Stil und Liebe zum Detail eingerichtet. Eine Fotogalerie an der Wand erzählt beispielsweise die Geschichte der Familie und lädt zum Verweilen ein. Ein besonderes Herzstück im Raum ist das Grammophon – neu gekauft, aber bewusst auf alt getrimmt. Darauf laufen klassische Schallplatten, und Gäste dürfen auch gerne ihre eigenen Schätzchen mitbringen. Musik wird hier nicht einfach im Hintergrund abgespielt, sondern als Einladung verstanden – zum Zuhören, zum Austausch und zum Verweilen. Bei schönem Wetter bietet zudem die großzügige Außenterrasse eine wunderbare Alternative und lädt zum gemütlichen Verweilen unter freiem Himmel ein.
Kulinarisch bewegt sich das Lokal im Bereich Fine Dining: Geboten wird eine albanisch-mediterrane Küche, alles stets frisch zubereitet und mit Liebe zum Detail angerichtet. Die Salatkarte bietet eine Auswahl aus modernem Bauernsalat, Rote-Bete-Salat, Burek-Salat (knusprige Teigtaschen mit Spinat und Käse) und Garten-Bowl. Aber es gibt auch eine spannende Auswahl an warmen Vorspeisen, beispielsweise Çomlek – langsam geschmorte Kaninchenkeule mit Schalotten – oder traditioneller Kaçamak, gekochter Maisgrieß mit hausgemachtem Sucuk.
Für alle Gerichte gilt: Eine vegetarische und manchmal sogar eine vegane Variante ist möglich. Das gilt auch für einige Hauptspeisen, die mit albanischen Nudeln, Fisch und Fleisch viele Geschmäcker abdecken. Teuerstes Gericht der Karte ist das Rinderfilet auf heißem Stein für 39,90 Euro, dazu werden eine Kartoffelcreme und Steinpilze serviert. Ein Stück Halva, Schokoladentorte oder mit Milchcreme gefüllter Filoteig runden das Menü süß ab. Dazu hat Rron Jupa eine sehr gute Auswahl an Weinen im Regal – ein Grund mehr, Düsseldorfs nördlichsten Stadtteil einmal zu besuchen. Wer möchte, kann alle Gerichte auch ganz unkompliziert zum Mitnehmen bestellen.
Bahnhofstraße 2. Öffnungszeiten: täglich von 17 bis 22 Uhr, sonntags bereits ab 12 Uhr, mittwochs ist Ruhetag.