Später sagte Trump im Weißen Haus, sein Team sei bereits abgereist oder sei im Begriff, das zu tun. „Das Treffen in Doha wird vielleicht wichtig sein, vielleicht auch nicht.“
Zuvor hatte der Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. „Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant.“ Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi.
Millionen Amerikaner wollen den 4. Juli nicht feiern
Kurz vor dem Unabhängigkeitstag am 4. Juli zeigt sich die politische Spaltung in den USA auch bei den Feierlichkeiten. Einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge will jeder fünfte Amerikaner den Nationalfeiertag in diesem Jahr nicht begehen. Unter den Demokraten liegt der Anteil bei einem Viertel, unter den Republikanern bei 8 Prozent.
Die Umfrage macht zudem eine weit verbreitete Skepsis über die Zukunft des Landes deutlich. Zwei von fünf Befragten bezweifeln demnach, dass die Vereinigten Staaten weitere 250 Jahre bestehen werden. Im kommenden Jahr feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit.

New York: Ein Mann verkauft Eis am Unabhängigkeitstag. (Quelle: IMAGO/Ron Adar/imago)
Supreme Court weist Trump zurück
Der Oberste Gerichtshof der USA wies Donald Trumps Versuch zurück, das Urteil einer Jury aufzuheben, wonach er die Schriftstellerin E. Jean Carroll sexuell missbraucht und später verleumdet haben soll. Auch die Schadensersatzzahlungen in Höhe von 88,3 Millionen Dollar blieben rechtskräftig.
Carroll hatte 2022 in Manhattan Klage eingereicht, in der sie Trump vorwarf, er habe sie 1996 in der Umkleidekabine eines Kaufhauses sexuell missbraucht. Die Verleumdungsvorwürfe beziehen sich auf Aussagen, die Trump nach seiner ersten Amtszeit über sie machte und in denen er ihre Behauptungen als „Betrug“ und „Schwindel“ bezeichnete.
Biden attackiert Trump
Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump bei einem seltenen öffentlichen Auftritt scharf attackiert. Bei einer Veranstaltung der Demokratischen Partei im Bundesstaat Maryland machte sich der frühere Präsident über Trumps Bauprojekte in Washington lustig. Mit Blick auf die Sanierung des Wasserbeckens vor dem Lincoln Memorial sagte Biden, Trump habe dafür sogar „seinen eigenen Poolreiniger“ engagiert. Dann setzte er nach: „Meine Güte, was für ein Loser.“
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