Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet starke Unwetter in vielen Regionen Deutschlands und einen spürbaren Temperaturabfall. Für Bayern und Sachsen sagte der DWD bereits für die vergangene Nacht heftige Gewitter mit Unwettergefahr voraus. In München setzte das Unwetter am Montag gegen 20.00 Uhr ein. Im Tagesverlauf sollen Unwetter vom Süden und Westen bis in die Landesmitte ziehen. Lokal droht erhöhtes Unwetterpotenzial mit Starkregen und Hagel.

Im Norden und Osten werden am Nachmittag nur vereinzelt Schauer oder Gewitter erwartet. Währenddessen sollen im Westen und Südwesten sowie an den Alpen weitere Unwetter folgen. Im äußersten Norden kühlen die Temperaturen dabei auf 21 bis 25 Grad ab, im Westen und Südwesten erreichen sie 24 bis 28 Grad.

Nach Angaben des DWD sind im Nordwesten indessen Regenmengen um 15 Liter pro Quadratmeter sowie Hagel möglich. Es könne auch zu stürmischen Böen kommen. Für die kommende Nacht spricht der Wetterdienst von einer »Intensivierung« des Gewittergeschehens, mit der sich die Unwetter auch ost- bis nordostwärts verbreiten sollen. Es wird mit Sturmböen, Hagel und lokal Starkregen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter gerechnet.

Auch nachts wird es in der Folge deutlich kühler. Nach den Tropennächten, die es mit über 20 Grad in den vergangenen Tagen vielerorts gab, werden für die Nacht auf Mittwoch Tiefstwerte zwischen 19 und 12 Grad erwartet. Der Monat war nach vorläufigen Angaben des DWD der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperatur lag demnach im Durchschnitt bei 19,5 Grad. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen.