Die hohen Temperaturen im Juni haben sich auch auf das Kaarster Kino ausgewirkt. Nach Angaben von Kinomanager Klaus Stevens waren die Nachmittagsvorstellungen meist weniger besucht als die am Abend. „Das ist durchaus nachvollziehbar, denn wenn schon raus, dann doch eher in die Eisdiele oder zum Strand“, sagt er. Für Juli hat Stevens trotzdem wieder ein Programm zusammengestellt.
Los geht es am Mittwoch, 1. Juli (17 und 20 Uhr), mit dem Film „Glennkill: Ein Schafskrimi“. Ein liebevoller Schäfer stirbt darin eines unnatürlichen Todes. Seine Schafsherde beginnt zu ermitteln. In der Verfilmung spielt Hugh Jackman das Opfer, Anke Engelke und Bastian Pastewka sprechen in der deutschen Fassung zwei der Schafe.
Am 8. Juli läuft im Albert-Einstein-Forum das deutsche Drama „Der verlorene Mann“. „Erzählt wird eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, Liebe und Freundschaft, das Älterwerden und Jungbleiben, Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt das Drama die tragischen wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist“, heißt es auf der Seite des Kaarster Kinos. Die Hauptrollen spielen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die als Hanne, Kurt und Bernd zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor brillieren.
Eine Woche später wird es lustig: „Vivaldi und Ich“ ist eine französische Komödie, die im Venedig des 18. Jahrhunderts spielt. Die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) wächst im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht auf eine arrangierte Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen.
„Der Super Mario Galaxy Film“ läuft am 22. Juli nicht nur um 17 Uhr, sondern im Rahmen des Sommerferienprogramms für Kinder auch um 14 Uhr. Um 20 Uhr wird dann der Film „Ticket ins Leben“ gezeigt.
Zum Monatsabschluss läuft am 29. Juli der Film „Hello Betty“ über die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale), die im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi erfindet – und damit den Nerv der Zeit trifft. Der Eintritt für die Filme kostet jeweils acht Euro, Kinder zahlen fünf.