Standdatum: 30. Juni 2026.

Autorinnen und Autoren:
Emmy Thume

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Schüler sitzen im Informatikunterricht an Computern (Symbolbild)

Schüler beim Informatikunterricht: Im Land Bremen ist das Fach bald Pflicht.

Bild: Imago | Funke Foto Services

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Das Fach soll in Bremer Oberschulen und Gymnasien bald Pflicht werden. Neue Lehrer will die Behörde dafür nicht einstellen. Sie setzt auf berufsbegleitende Qualifikation.

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An der Universität Bremen können sich Lehrkräfte ab Herbst für das Fach Informatik ausbilden lassen. Denn das Fach soll in manchen Klassen der Sekundarstufe 1 an Bremer Oberschulen und Gymnasien zum Pflichtfach werden – dafür fehlen aber noch Lehrkräfte.

Ursprünglich sollte schon ab dem kommenden Schuljahr Informatik an den Bremer Schulen unterrichtet werden. Auf eine Nachfrage der Bremer CDU-Fraktion heißt es von der Bildungsbehörde aber nun, dass das Fach erst nach und nach eingeführt werden soll – und zwar an den Schulen, die schon geeignete Lehrkräfte hätten. Das werde voraussichtlich drei bis vier Jahre dauern.

Behörde will keine neuen Informatik-Lehrkräfte einstellen

Außerdem sollen laut Behörde keine zusätzlichen Informatik-Lehrkräfte eingestellt werden. Stattdessen sollen sich 60 der Bremer Lehrkräfte berufsbegleitend qualifizieren. Außerdem sollen Stunden von anderen Fächern auf das Fach Informatik umverteilt werden.

Aktuell wird der Informatik-Unterricht an neun Schulen in Bremen und Bremerhaven in einem Pilotprojekt getestet.

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Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 30. Juni 2026, 12 Uhr