Die Polizei stellte mehrere tausend Euro, eine Schusswaffe und Mobiltelefone sicher, deren Auswertung weiteres Licht ins Dunkel brachten.
Der dritte Mann konnte zunächst flüchten, wurde jedoch im vergangenen Monat in der Türkei festgenommen und sitzt seither dort in Untersuchungshaft. Dem Ermittler zufolge war in Chats zwischen den Dreien über die Observation des späteren Geschädigten gesprochen worden, zwei Tage vor dem Anschlag sagte der dritte Mann, „es reicht jetzt, es muss mal was passieren.“ Die Fahnder betrachten ihn als eine Schlüsselfigur des ganzen Geschehens.
Gewinne in der Spielbank
Aus Sicht der insgesamt sechs Verteidiger der beiden Angeklagten, die auch in Verbindung mit den Schüssen auf einen weiteren Sicherheitsmann in Tamm stehen sollen, könnten die vielen Beschuldigten wie ihre Mandanten auch einfach nur Mitarbeiter der gleichen Sicherheitsunternehmen gewesen sein. Für die Käufe von Dingen des alltäglichen Lebens und einer Luxusuhr präsentierten die Anwälte des 36 Jahre alten Angeklagten seine Gewinne in der Spielbank Stuttgart im Jahr 2025 von über 110.000 Euro.