Bei einem Unfall auf der A61 ist am Dienstag, 30. Juni, eine Person gestorben. Das berichtet die Feuerwehr Mönchengladbach. Laut der ebenfalls zuständigen Autobahnpolizei wurden die Beamten gegen 16.30 Uhr zu dem Unfall auf der Autobahn in Fahrtrichtung Venlo nahe der Ausfahrt Rheydt alarmiert.
Ein Lkw ist der Polizei zufolge in den Unfall verwickelt gewesen, bei einem weiteren Fahrzeug wurde am Nachmittag noch geprüft, ob es beteiligt war. Genaue Angaben zum Unfallhergang oder zur tödlich verletzten Person machte die Polizei zunächst nicht. Ein spezielles Team der Verkehrsunfallaufnahme (VU-Team) sicherte Spuren am Einsatzort. Laut der Feuerwehr war auch ein Rettungshubschrauber gerufen worden, der aber wieder abdrehen musste, da jede Hilfe für das Unfallopfer zu spät kam. Die Notfallseelsorge betreute die am Unfall beteiligten Personen sowie weitere Betroffene.
Alle Fahrstreifen in Richtung Venlo waren an der Unfallstelle von der Polizei abgesperrt worden. Der Verkehr staute sich kurz nach dem Unfall über fast zehn Kilometer bis zum Dreieck Wanlo. Autofahrer mussten zu dem Zeitpunkt eine Verzögerung von etwa einer Stunde einplanen. Auch in den Stunden danach kam zu Verzögerung.
Wie die Feuerwehr berichtet, kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, „da zahlreiche Verkehrsteilnehmende ihre Geschwindigkeit reduzierten, um einen Blick auf die Unfallstelle zu werfen“. Um die Gaffer abzuhalten, errichtete die Feuerwehr einen Sichtschutz, der die Einsatzstelle abschirmte und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person wahrte.
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