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Als Ole Werner (38) den BILD-Fotografen entdeckte, grüßte er freundlich. Auf diesen Moment hätte der Ex-Trainer von RB Leipzig aber wohl trotzdem gern verzichtet…

Fast genau zwei Wochen nach seiner Entlassung kehrte Werner am Dienstag überraschend erstmals wieder nach Leipzig zurück. Während seines Urlaubs in Malaysia hatte ihn Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer telefonisch über das Aus informiert.

Werner fährt im BMW vor

Um 13.40 Uhr fuhr Werner mit dem schwarzen BMW X5 seines Noch-Arbeitgebers durch die Einfahrt des Leistungszentrums am Cottaweg. Weil bei RB Sommerpause ist, bekamen nur wenige seinen stillen Abschied mit. Auch sein Nachfolger Martin Demichelis (45) hatte das RB-Gelände knapp eine Stunde vorher verlassen.

Trotz eines Punkteschnitts von 1,95 wurde Werner nach nur einer Saison in Leipzig gefeuert

Trotz eines Punkteschnitts von 1,95 wurde Werner nach nur einer Saison in Leipzig gefeuert

Foto: Florian Wiegand/dpa

Nach BILD-Informationen blieb der Besuch nur kurz. Werner soll persönliche Sachen abgeholt, seine Wohnung übergeben und sich von einigen Mitarbeitern verabschiedet haben.

Dabei verlief die Trennung alles andere als glücklich. Marcel Schäfer hatte den Ablauf des Rauswurfs zuletzt im BILD-Interview selbstkritisch als „absolut unwürdig“ gegenüber dem Trainer und Menschen Ole Werner bezeichnet.

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Trotzdem trägt Werner den Verantwortlichen den Abschied offenbar nicht nach. Bereits in der Woche seiner Entlassung meldete sich der gebürtige Kieler mit einem Statement auf seinem eigens dafür angelegten Profil im Job-Netzwerk „LinkedIn“ zu Wort. Dort schrieb er: „Ich möchte mich zumindest auf diesem Wege für ein Jahr bedanken, auf das ich sehr positiv zurückblicke.“

Werner drückt Leipzig die Daumen

Dazu kommt: Offiziell ist der Ex-Trainer nur freigestellt. Sein Vertrag läuft weiterhin bis 2027. Deshalb profitiert Werner nach BILD-Informationen auch von den Erfolgen von Demichelis und seinem Team.

Weil RB Leipzig in der kommenden Saison wieder Champions League spielt, steigt Werners Grundgehalt automatisch ab Juli von geschätzten 2,5 Mio. Euro pro Jahr auf geschätzte 3,7 Mio. Euro. Durch Prämien kann die Summe erfolgsbedingt sogar noch deutlich steigen.