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Weil es als eines der großen Probleme der letzten Saison ausgemacht worden ist, will Fortuna einen großen Bogen um dieses Thema machen. Doch jetzt gibt es doch einen Spieler, der ganz offen damit umgeht, dass der Aufstieg das Ziel ist.

Obwohl Jorrit Hendrix (31) auch ganz andere Möglichkeiten hatte, entschied er sich für einen ablösefreien Wechsel aus Münster zurück zu Fortuna Düsseldorf, wo er 2022/23 schon gespielt hatte. Aber das nicht nur, um den Klub wieder zu beruhigen, sondern um ihn direkt zurück in die 2. Liga zu führen.
Hendrix-Klartext: „Das Ziel in diesem Jahr ist klar. Das ist für jeden deutlich. Ich habe mich damals verletzt und bin durch die Hintertür gegangen, war nicht fertig hier. Damals haben wir die Ziele nicht erreicht und jetzt ist die Situation ganz anders, aber ich bin voll dabei, dass wir wieder hochgehen müssen.“

Hendrix: „Anspruch muss da sein“

Hendrix ist gekommen, um aufsteigen – und sagt das auch ganz offen. Der ein oder andere könnte nach den Erfahrungen des letzten Horror-Jahrs ein Problem haben, doch es ist richtig, dass der neue Mittelfeld-Chef der ganzen Truppe den Weg vorgibt. Denn damit nimmt er sie auch in die Pflicht, die Worte direkt auf dem Platz mit Taten zu untermauern.
Hendrix: „Dieser Verein gehört nicht in die 3. Liga. Deswegen bin ich auch zurückgekommen, um ihn dahinzubringen, wo er hingehört. Leicht wird das überhaupt nicht, aber der Anspruch muss da sein. Wir können da Stunden drüber reden, aber da habe ich keinen Bock drauf – ich will die Energie mit den anderen Jungs auf den Platz bringen und zeigen, wo wir hingehören.“

Alexander Ende (46) ist ein Hauptgrund für die Rückkehr von Jorrit Hendrix (31).

Alexander Ende (46) ist ein Hauptgrund für die Rückkehr von Jorrit Hendrix (31).

Foto: picture alliance/BEAUTIFUL SPORTS

Doch der Holländer hat sich nicht nur wegen der Erfolgsaussichten für Düsseldorf entschieden. Auch dabei ist Hendrix sehr offen und benennt die drei Hauptgründe ganz klar: „Als Erstes, weil ich schonmal hier war und eine sehr schöne Zeit hatte. Zweitens ist es die Entfernung zu meiner Heimat (Eindhoven, d. Red.), die nur noch eine Stunde weg ist. Und der dritte Grund ist der Trainer, mit dem ich in Münster sehr gut zusammengearbeitet habe und dessen Art des Fußballs ich sehr liebe.“ Alexander Ende (46) machte ihn dort sogar vor einem Jahr zum Kapitän – auch jetzt bei Fortuna?