Seit vier Jahren schippern Piraten auf dem Rhein-Herne-Kanal. Nicht solche, die plündern, sondern solche, die gute Stimmung verbreiten, sich selbst feiern, in einer kleinen Gruppe. Und dabei immer wissen, dass sie gerade nicht durch die Karibik, sondern durchs Ruhrgebiet fahren. „Revierpiraten“ haben die Moerser Gründer die private Partybootvermietung deshalb genannt, damals, als die Pandemie die Welt noch fest im Griff hatte. Aus der Corona-Idee entwickelte sich ein wachsendes Start-up-Unternehmen, das mittlerweile drei Schiffe umfasst – bald kommt ein viertes hinzu.