Die Seilbahnverbindung zwischen dem Pragsattel und dem Robert-Bosch-Krankenhaus wird detailliert untersucht. Das hat der Stuttgarter Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik in seiner Sitzung am 30. Juni beschlossen. Grundlage ist die jetzt abgeschlossene Machbarkeitsstudie zu Seilbahnen als Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart.
In die weiteren Untersuchungen fließen auch mögliche Verlängerungen zum Burgholzhof, zur künftigen S-Bahn-Station Rosenstein und nach Stuttgart-Ost ein.
Die Machbarkeitsstudie hat in den vergangenen Jahren betrachtet, unter welchen Voraussetzungen Seilbahnen den öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart sinnvoll ergänzen können. Betrachtet wurden verschiedene Trassen im Stadtgebiet sowie Fragen zur Technik, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Einbindung in das bestehende Verkehrsnetz. Die Ergebnisse zeigen, dass Seilbahnen vor allem dort ihre Stärken ausspielen, wo große Höhenunterschiede überwunden werden müssen oder die vorhandene Verkehrsinfrastruktur an ihre Grenzen stößt. Sie benötigen vergleichsweise wenig Fläche und können Hindernisse wie stark befahrene Straßen oder Täler direkt überqueren.