Klar, es gibt die Schulpflicht. Doch das heißt nicht, dass man nicht auch Wünsche haben darf, wie die Bildungs- und Betreuungsgebote am besten gestaltet werden. Genau das möchte die Stadt Wülfrath herausfinden. Um diese Frage gemeinsam mit Familien zu beantworten, startet die Stadt im Rahmen des Projekts „Wülfrather Bildungslandschaft 2030“ eine Elternbefragung.

Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte mit Kindern zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr sowie Eltern von Grundschulkindern an städtischen Grundschulen der dritten Jahrgangsstufe werden dazu in den kommenden Tagen einen Fragebogen über die jeweilige Kita beziehungsweise Schule erhalten, informiert die Stadt. Die Befragung hat das Ziel, Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte nach ihren Erfahrungen und Ansichten sowie ihren Erwartungen an die zukünftige Entwicklung der Bildungs- und Betreuungsangebote in Wülfrath zu befragen.

„Mit der Befragung sollen Eltern von Kindern vor und in Übergängen, wie von der Kita in die Grundschule oder von der Grundschule in die weiterführende Schule erreicht werden“, erklärt die Stadtverwaltung. Dabei betont die Verwaltung, dass die Befragung anonym und ohne Rückschluss auf einzelne Personen erfolgt. Auch der Datenschutz sei gewährleistet. Jedem Fragebogen liege zudem ein Anschreiben mit erklärenden Hinweisen bei.

Ist der Bogen ausgefüllt, sollen die Eltern ihn natürlich auch abgeben. Die Rückgabe des ausgefüllten und in einem Briefumschlag verschlossenen Fragebogens soll dann bis zum 8. Juli in der jeweiligen Einrichtung (Schule/Kita) erfolgen.

„Die Stadt Wülfrath und die beauftragte Projektgruppe Bildung und Region ,biregio’ freuen sich über eine rege Beteiligung. Jede Rückmeldung trägt dazu bei, die Bildungs- und Betreuungsangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die Bildungslandschaft in Wülfrath zukunftsfähig zu gestalten“, so die Verwaltung.