Eine Simulation der Mondbasis, die die NASA bauen will – Foto: NASA
Laut AFP kündigte die US-amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) am 30. Juni neue unbemannte Missionen zur Unterstützung des künftigen Baus von Basen auf der Mondoberfläche an, obwohl das Programm nach der Explosion der New Glenn-Rakete von Blue Origin vor zahlreichen Herausforderungen steht.
Dies ist Teil eines Plans zum Bau einer Mondbasis im Wert von rund 30 Milliarden Dollar mit dem Ziel, in den kommenden Jahrzehnten eine semipermanente Siedlung für Astronauten zu errichten.
Fast 600 Millionen Dollar wurden für die Weltrauminfrastruktur ausgegeben.
Die NASA gab bekannt, dass sie drei Unternehmen – Astrobotic, Firefly Aerospace und Intuitive Machines – mit der Durchführung von Missionen zum Transport von Fracht und wissenschaftlicher Ausrüstung zum Mond beauftragt hat.
Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf fast 600 Millionen Dollar und ergänzt eine Reihe ähnlicher Missionen, die im Mai angekündigt wurden.
Die Missionen nutzen Schiffe und unbemannte Roboter, um Infrastruktur aufzubauen und so zukünftige bemannte Expeditionen vorzubereiten. Dies ist die erste Phase des Basisbauplans, der voraussichtlich bis 2028 dauern wird.
Diese Ankündigung erfolgt nach der Explosion der New Glenn-Rakete im Frühjahr, einem Vorfall, der das Mondprogramm der NASA beeinträchtigte.
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New Glenn ist eine Schwerlastrakete, die von Blue Origin, einem Unternehmen im Besitz des Milliardärs Jeff Bezos, entwickelt wurde und voraussichtlich eine entscheidende Rolle bei der Lieferung von Ausrüstung zum Mond spielen wird.
NASA-Beamte räumten ein, dass der Vorfall den Fortschritt des Programms verzögern könnte. Die Behörde versicherte jedoch, eng mit Blue Origin zusammenzuarbeiten, um den Zeitaufwand für die Behebung des Problems abzuschätzen und gegebenenfalls Alternativpläne vorzubereiten.
Im März passte die NASA ihre Strategie zur Erforschung des Mondes an und verlagerte den Schwerpunkt von der im Orbit befindlichen Raumstation Gateway auf den Bau einer operativen Basis direkt auf der Mondoberfläche.
Dem Plan zufolge soll die Basis in der Nähe des Südpols des Mondes errichtet werden – einem Gebiet, in dem man von reichlich Wassereis ausgeht, das für Langzeitmissionen genutzt werden könnte. Die NASA rechnet mit einem Baubeginn im Jahr 2029.
Das Wettrennen gegen China
Im immer härter werdenden Wettlauf mit China um die Eroberung des Mondes enthüllt die NASA schrittweise ein Modell ihrer zukünftigen Basis. Das Modell umfasst eine Landefähre, Rover, Erkundungsdrohnen, ein Stromversorgungssystem und einen druckbeaufschlagten Wohnbereich für Astronauten.
In den 2030er Jahren wird sich das Projekt auf den Bau des zuvor erwähnten Wohnbereichs, die Installation eines Stromerzeugungssystems und die schrittweise Errichtung einer semipermanenten menschlichen Siedlung auf dem Mond konzentrieren.
Laut NASA ist das Projekt Teil des Artemis-Programms – ein Programm, das rund 100 Milliarden Dollar gekostet hat und darauf abzielt, erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen zum Mond zu bringen.
Dies ist auch von zentraler Bedeutung für die US -Strategie, ihre Position vor China im Weltraumwettlauf zu behaupten.
Das Weiße Haus hat vorgeschlagen, das Wissenschaftsbudget der NASA um fast die Hälfte zu kürzen. Trotzdem will die Trump-Regierung die Investitionen in die Mondbasis weiter erhöhen, um ihren Vorsprung gegenüber China zu wahren.
Quelle: https://tuoitre.vn/nasa-cong-bo-3-su-menh-moi-xay-can-cu-tren-mat-trang-canh-tranh-voi-trung-quoc-1002607011109556.htm