Acht von zehn russischen Raffinerien beschädigt

Die ukrainischen Angriffe auf russische Energieinfrastruktur haben mittlerweile die meisten der größten Raffinerien getroffen. Acht der zehn produktivsten Anlagen sind bereits Ziel ukrainischer Drohnen geworden.

Dänemark kündigt neues Militärhilfepaket für Ukraine an

Dänemark stellt der Ukraine ein neues Militärhilfepaket zur Verfügung. Dieses habe einen Wert von rund 4,4 Milliarden Kronen (etwa 589 Millionen Euro), teilt die Regierung mit. Rund 1,3 Milliarden Kronen fließen dabei in das sogenannte dänische Modell, mit dem die Beschaffungskosten des ukrainischen Staates über dessen eigene Rüstungsindustrie finanziert werden. Zudem seien weitere Mittel für weitreichende Artilleriemunition vorgesehen. Es ist das 30. Militärhilfepaket des Landes für die Ukraine.

Wolodymyr Selenskyj und Mette Frederiksen (Archivbild): Einige der Mittel sind für weitreichende Artilleriemunition vorgesehen.Vergrößern des BildesWolodymyr Selenskyj und Mette Frederiksen (Archivbild): Einige der Mittel sind für weitreichende Artilleriemunition vorgesehen. (Quelle: Ukrainian Presidency/Handout/imago)

Russland will wegen Engpässen Treibstoff importieren

Angesichts von Versorgungsengpässen im Zuge ukrainischer Angriffe verhandelt Russland mit anderen Ländern über den Import von Treibstoff. Dies werde aber nur zu akzeptablen Preisen geschehen, teilt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit. Welche Staaten als Lieferanten infrage kommen, wollte er nicht sagen. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur im fünften Jahr des Krieges verstärkt. Dies führte in Russland, dem drittgrößten Ölproduzenten der Welt, zu weitreichenden Treibstoffengpässen und Preisanstiegen.

Baby bei Drohnenangriff auf Region Moskau getötet

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Moskau ist nach russischen Behördenangaben ein sechs Monate altes Baby getötet worden. Eine Drohne habe ein Wohnhaus in der Stadt Jegorjewsk 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt in Brand gesetzt, teilte der Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, in sozialen Netzwerken mit. Das verletzte Kind sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

60 Drohnen seien über Orten rings um die Hauptstadt abgeschossen oder elektronisch ausgeschaltet worden, schrieb Worobjow. Angaben über Ziele und Treffer gab es weder offiziell noch in sozialen Netzwerken. Am 18. Juni hatten ukrainische Drohnen bei einem massiven Angriff den Ring der Luftverteidigung um Moskau durchbrochen und eine Raffinerie in der Hauptstadt getroffen.

Frau stirbt nach russischem Gleitbombenangriff in Charkiw

In der ostukrainischen Großstadt Charkiw ist eine 23-jährige Frau durch einen russischen Gleitbombenangriff getötet worden. Weitere zwölf Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Charkiw, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Laut der Medizinischen Universität sei das Opfer eine Medizinstudentin gewesen. Sie wollte demnach am Montag ihren Abschluss feiern. Auf den Fotos ist offenbar zu erkennen, dass die junge Frau ihre Abschlussuniform trug, als die Bombe sie traf.