Demnächst wird in Oberbarmen ein bisher namenloser Verbindungsweg als „Ursula-Lietz-Weg“ benannt. Er soll die Erinnerung an die CDU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete wachhalten. Bevor so etwas möglich ist, muss ein formaler Weg eingehalten werden, der in einer Benennungssatzung festgelegt ist: Politik und Stadtverwaltung müssen einverstanden sein. Wird eine bewohnte Straße umbenannt, werden die Anwohner zumindest angehört. Im Fall des Ursula-Lietz-Wegs war Heike Reese (SPD), stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Oberbarmen, überrascht, wie lange das Verfahren trotz großer Einigkeit dauert.