Vom 1. bis zum 19. Juni gerieten Schwimmmeister in den Düsseldorfer Freibädern nicht gerade in Stress. 18.400 Besucher wurden insgesamt in den vier städtischen Freibädern gezählt. An den beiden Stränden des Unterbacher Sees waren es 4720 Gäste. Dann wurde alles anders, der Sommer hielt mit immer mehr Wucht Einzug. Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer stürmten die Freibäder, vom 20. bis zum 29. Juni kamen 109.250 Gäste, zudem wurden am U-See 42.400 Besucher registriert.

Die Verfünffachung der Zahlen in den städtischen Freibädern ist eine kleine Sensation, wenn man bedenkt, dass in der vorjährigen Saison dort insgesamt 255.000 Gäste gezählt wurden. Vielleicht sind sogar neue Rekordwerte zu erwarten. „Wir erleben einen starken Monat und gehen davon aus, dass das Besucheraufkommen angesichts der anhaltend warmen bis hochsommerlichen Wetterlage auch in den kommenden Tagen auf hohem Niveau bleiben wird“, so Marcus Werner, Leiter Services bei der Bädergesellschaft.

Werner weist darauf hin, dass im Strandbad Lörick (36.400 Gäste in den zehn warmen Tagen), im Freibad Rheinbad (21.200) und am Unterbacher See (42.400) weiterhin Kapazitäten verfügbar waren. Es ist also sogar noch Luft nach oben. In das Allwetterbad Flingern kamen im gleichen Zeitraum 30.050 und nach Benrath 21.600 Badegäste.

Dort gibt es jetzt erstmals wie in Stockum den Wechselbetrieb, das heißt, es ist entweder das Frei- oder das Hallenbad auf. „Die Premiere in Benrath verläuft positiv und stößt generell auf gute Resonanz“, so Werner.

Angesichts des schönen Wetters ein wichtiger Hinweis: Die Freibäder haben aus Sicherheitsgründen eine begrenzte Kapazität. Wer sich eine Karte sichern und Anstehen an der Kasse vermeiden will, kauft sich sein Ticket für die städtischen Bäder am besten online im Shop der Bädergesellschaft. Die Preise sind beim Verkaufsstart 72 Stunden vor dem geplanten Eintritt zudem am günstigsten.

Erwachsene zahlen mit Bädercard 4,08 Euro. Das spricht sich auch immer mehr herum. Anfang Juni lag die Quote der Online-Tickets bei 60 Prozent, an den heißen Tagen entschieden sich 75 Prozent für die digitale Buchung.