Seit Jahren wurde es immer wieder ins Spiel gebracht, am Donnerstag soll es im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen werden: das bundesweit erste Mietenkataster. Von allen rund 1,7 Millionen Mietverträgen in Berlin sollen im Laufe des kommenden Jahres die Eckdaten etwa zu Wohnungsgröße, Adresse und Quadratmeterpreis zentral bei der Senatsverwaltung gemeldet werden und damit für eine KI-Anwendung durchsuchbar werden. Die schwarz-rote Koalition erhofft sich dadurch mehr Transparenz, einen Überblick über Verstöße, zum Beispiel gegen die Mietpreisbremse, und damit auch bessere Ahndungsmöglichkeiten.
Aber kann das Instrument wirklich gegen überhöhte Mieten helfen? Die Vermietervertreter jedenfalls reagieren bereits alarmiert.